Krones AG baut auf den Standort Rosenheim

+

Rosenheim - Landrat Josef Neiderhell besuchte mit einer Delegation den Unternehmensstandort Rosenheim der Krones AG. Für die Zukunft spiele das Werk eine wichtige Rolle.

In den Planungen der Krones AG werden die Standorte Rosenheim und Raubling auch in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen. Das versicherte Werksleiter Dr. Helmut Schwarz beim Besuch von Landrat Josef Neiderhell gestern Nachmittag, 3. März, im Werk Rosenheim.

Rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen an beiden Standorten. Hinzu kommen noch 50 Azubis, die in einer eigenen, erst kürzlich erweiterten Ausbildungswerkstatt in Theorie und Praxis betreut werden.

Es sei eine Riesenfreude für ihn, wenn man sehe, wie Unternehmer Verantwortung für die Zukunft übernehmen, lobte Neiderhell. Der Landrat wurde bei dem Besuch von Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger, der Geschäftsführerin des Rosenheimer Gremiums der Industrie- und Handelskammer Alexandra Gehlhaar, der Abteilungsleiterin Bauordnung und Bauleitplanung im Landratsamt Verena Neburg sowie vom Sachgebietsleiter Wirtschaftsförderung Gerhard Prentl begleitet.

Krones ist Weltmarktführer im Bereich Abfüll- und Verpackungstechnik. Dies sei nur möglich, weil man sich technisch auf dem neusten Stand halte, erklärte Werksleiter Schwarz. Fünf Prozent des Umsatzes steckt das Unternehmen jedes Jahr in Forschung und Entwicklung. In Rosenheim werden vor allem Maschinen gebaut, die Behälter wie Flaschen oder Dosen verpacken und zudem so zusammenstellen, dass sie auf eine Palette passen.

Krones bietet Kunden dazu ein komplettes Paket an, das von der Konstruktion über die Fertigung und Montage bis zur Nutzung des weltweiten Servicenetzes reicht. Damit möchte Krones nah am Kunden sein, um bei Bedarf innerhalb von 12 bis 24 Stunden mit Personal und Material vor Ort zu sein. Dies sei nur möglich, weil wir bei Krones ein Netz von mehr als 80 Vertriebs- und Servicestützpunkten rund um den Erdball betreiben, betonte Schwarz.

Der Standort Rosenheim, 1955 von Kettner gegründet, gehört seit 1997 zur Krones Firmenfamilie. Landrat Neiderhell erinnerte sich, dass damals alle Kettner-Mitarbeiter übernommen wurden und es dann sehr schnell aufwärts gegangen sei. Man habe sehen können, wie ein mittelständischer Unternehmer arbeite und das sei sehr gut für unsere regionale Wirtschaft gewesen, so Neiderhell. Seit der Übernahme vor 14 Jahren konnten am Standort Rosenheim sowohl der Umsatz als auch das Personal beinahe verdreifacht werden. Diese positive Entwicklung, die analog zum Gesamtunternehmen verlief, wird sich fortsetzen, da ist sich Werkleiter Schwarz sicher.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser