Vor der Rosenheimer Polizeiinspektion

Nach "Demo-Training" gegen verhängten "Hausarrest" protestiert

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Rosenheim - Am Montagnachmittag versammelte sich eine Gruppe von etwas über 20 Leuten vor der Polizeiinspektion zu einer Kundgebung.

"Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen, Illegale Polizeieinsätze und Meldeauflagen bekämpfen, AfD-Bundesparteitag in Köln verhindern!", unter diesem Motto hätte eine Gruppe von über 20 Menschen vor der Polizeiinspektion Rosenheim am Ostermontag nachmittags demonstriert, teilt die "infogruppe rosenheim" auf ihrer Website mit. 

Auch auf Facebook wurde über die Aktion informiert:

Anlass der Kundgebung war, dass die Polizei gegen mehrere Teilnehmer des "Demo Trainings", das Anfang April in Rosenheim-Fürstätt aufgelöst wurde, für Freitag und Samstag sogenannte Meldeauflagen beantragt hatte. Wie den Betroffenen mitgeteilt wurde, erfolgte dies, um deren Teilnahme an Demonstrationen gegen den Parteitag der AfD in Köln zu verhindern.

Polizei: Meldeauflagen berechtigt

Dies bestätigte auf Nachfrage von rosenheim24.de auch Andreas Guske, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. "Das war kein Training für ein friedliches Verhalten", erläuterte der Pressesprecher. "Da wurde trainiert, wie man gegen Polizisten vorgehen kann, sich Anordnungen widersetzt und sogar Schaden zufügen kann." Daher habe man verhindern wollen, dass die betroffenen Personen nach Köln können.

Sowohl die Demonstration als auch ein anschließender Protestzug durch die Rosenheimer Innenstadt seien aber friedlich verlaufen. Laut der Website der "infogruppe rosenheim" ist eine weitere Demo für Donnerstagabend geplant, falls die Meldeauflagen weiterhin bestehen bleiben sollten.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

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