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Aus dem ganzen Landkreis Traunstein

Kuriose und spannende Wahl-Fakten - auch der Mini-Parteien

Landkreis Traunstein - Wo liegen die Hochburgen der Großparteien und wo schneiden die Mini-Parteien am besten ab? Wer bekam in einer ganzen Reihe von Gemeinden null Stimmen? Wo war die Wahlbeteiligung am niedrigsten? Wir haben alle Details aus dem ganzen Landkreis.

CSU: Einmal über 50 Prozent - ausgerechnet in Übersee am schwächsten

Nur noch in einer Gemeinde konnte sich die CSU über die 50 Prozent an Zweitstimmen hieven: In Engelsberg schaffte die Partei 51,8 Prozent. Auch stark war man in Palling und Reit im Winkl mit über 49,1 Prozent. Am schwächsten war die CSU diesmal nicht in einer der Städte, sondern ausgerechnet in Klaus Steiners Heimatgemeinde Übersee mit gerade mal 36,03 Prozent. Unter 37 Prozent blieb man auch in Grassau oder Traunstein.

Grüne: Traumergebnis in der Stadt Traunstein, im Norden schwächer

Alle Ergebnisse aus allen Gemeinden Bayerns

In einer ganzen Reihe von Gemeinden knackten die Grünen am Sonntag die Hürde von 20 Prozent: Mit Abstand am besten war man mit 23,5 Prozent in der Stadt Traunstein. Auch in Staudach-Egerndach (22 Prozent) oder in Übersee (21,66 Prozent) wurden starke Ergebnisse eingefahren. Anders dagegen in Engelsberg - dort wo die CSU so stark war: Für die Grünen stimmten nur 9,63 Prozent. 

Freie Wähler: Bestes und schlechtestes Ergebnis in zwei Nachbarkommunen

Relativ ausgeglichen schauen die Zweitstimmen-Ergebnisse der Freien Wähler in den einzelnen Gemeinden des Landkreises aus: Das beste Ergebnis holte man mit 12,91 Prozent in Altenmarkt, knapp gefolgt von Nußdorf (12,7) und Kirchanschöring (12,35). In Trostberg konnten die Freien Wähler mit 7,2 Prozent dagegen am wenigsten punkten.

AfD: Traunreut bleibt Hochburg

Wie auch schon bei der Bundestagswahl fährt die AfD ihr bestes Ergebnis in Traunreut ein: 11,98 Prozent erreichte man dort. In Staudach-Egerndach waren es starke 11,13 Prozent, in Tacherting landete man auch über zehn Prozent. Nur knapp über sechs Prozent erreichte die AfD dagegen in Wonneberg, Surberg oder Inzell.

SPD: In Städten noch am besten - am Land zur Mini-Partei degradiert

Reaktionen und Zahlen aus dem Stimmkreis Traunstein

Wie bei allen Wahlen galt auch am Sonntag im Stimmkreis Traunstein, dass die SPD in den Städten verhältnismäßig gute Ergebnisse einfuhr: In Trostberg waren es knapp 9,5 Prozent, in Traunstein 8,9 Prozent. Das beste Ergebnis holten die Sozialdemokraten aber mit 9,7 Prozent in Vachendorf. Ganz düster sieht es dagegen in vielen kleinen Kommunen aus: Petting 3,55 Prozent, Wonneberg 3,44 Prozent - und in Pittenhart sogar nur 2,26 Prozent. 25 Leute wählten dort die SPD.

FDP: Wenig Lichtblicke im Landkreis

Im Landkreis schnitt die FDP zwar ohnehin schlechter ab als bayernweit, doch in Bergen - der Heimat von Direktkandidat Walter Buggisch - holte die Partei zumindest 4,6 Prozent. Im Rupertiwinkel tat sich die FDP dagegen umso schwerer: 2,47 Prozent in Tittmoning oder 1,78 Prozent in Wonneberg zeugen davon.

LINKE: Gut in Traunstein und Trostberg, sonst abgemeldet

Reaktionen und Zahlen aus dem Stimmkreis BGL

Bei den Bundestagswahlen kam die Linke noch auf über fünf Prozent im Landkreis - bei den Landtagswahlen trauten ihr die Wähler dagegen wieder kaum etwas zu: In Traunstein mit 4,07 Prozent und Trostberg mit 3,8 Prozent konnte man gewohnt die besseren Ergebnisse einfahren. In Petting blieben dagegen nur 1,25 Prozent an Linken-Wählern übrig, auch in Vachendorf oder Staudach-Egerndach waren es nur 1,3 Prozent. 

Bayernpartei: Bestes Ergebnis bayernweit in Palling

Der Stimmkreis Traunstein entpuppte sich auf ganz Bayern bezogen als Hochburg für die Bayernpartei: Mit 5,1 Prozent holte man bei uns das beste Ergebnis, Direktkandidat Markus Schupfner kam auf 5,5 Prozent. Ein Blick in die Gemeinden zeigt, dass man vor allem in Palling (9,83 Prozent) und Grassau (8,57 Prozent) am besten abschnitt. Dort landete man sogar auf Platz drei hinter CSU und Grünen. Nicht mal drei Prozent stimmten dagegen in Traunstein und Ruhpolding für die Bayernpartei. 

Reihenweise null Stimmen für die Lucke-Partei und "Humanisten"

Als einzige Partei im Schnitt bei über einem Prozent landete im Landkreis Traunstein nur die ÖDP. Die Tierschutzpartei schloss mit knapp unter einem Prozent ab, dann folgen mut, die PARTEI und die Piraten. Mit Abstand am schlechtesten schnitten die "Liberal-Konservativen Reformer" ab, die von Bernd Lucke gegründet wurden. Im ganzen Stimmkreis Traunstein holten sie nur 34 Stimmen, was 0,04 Prozent entspricht. Im Stimmkreis BGL waren es sogar nur 21 Stimmen bzw. 0,03 Prozent. In 14 Gemeinden wählte sie niemand. An vorletzter Stelle dann die Humanisten, die ebenfalls unter 0,1 Prozent blieben. Auch sie gingen in sechs Gemeinden leer aus. Die V-Partei (Veganer) landet in unserer Region auf dem drittletzten Platz.

Wahlbeteiligung

72,58 Prozent beteiligten sich an der Landtagswahl im Stimmkreis Traunstein, im Stimmkreis BGL waren es 71,8 Prozent. Trotzdem gibt es große Unterschiede in der Wahlbeteiligung: Am wenigsten Leute beteiligten sich in Traunreut mit knapp über 60 Prozent, gefolgt von Trostberg mit einem größeren Abstand (66,24 Prozent). Über 80 Prozent Wahlbeteiligung verzeichnen dagegen Kienberg und Chieming

xe

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