Blumenmeer der Superlative

Landesgartenschau in Deggendorf eröffnet

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Hunderttausende Blumen, Hunderte Bäume, Deichgärten und ein malerisches Gelände erwarten die Besucher auf der Landesgartenschau in Deggendorf.

Deggendorf - Deggendorf hat sich herausgeputzt: Am Freitag hat die Landesgartenschau  ihre Pforten eröffnet. Die Besucher erwartet ein wahres Blütenmeer.

Hunderttausende Blumen, Hunderte Bäume, Deichgärten und ein malerisches Gelände erwarten die Besucher auf der Landesgartenschau an der Donau.

„Mitten in der Stadt ist ein Blumenmeer der Superlative entstanden“, sagte Bayerns Umweltminister Marcel Huber (CSU) am Freitag zur Eröffnung der Landesgartenschau. Mehr als 3500 Veranstaltungen sind an 164 Tagen geplant.

Rund 700 000 Besucher werden unter dem Motto „Brückenschlag Donau, Ufer verbinden, Grenzen überwinden“ bis zum 5. Oktober erwartet. Zur Eröffnung kommt Umweltminister Marcel Huber (CSU). Ministerpräsident Horst Seehofer, der eigentlich die Festrede halten sollte, musste kurzfristig wegen einer Erkältung absagen.

Vorbereitungen haben vor drei Jahren begonnen

Vor drei Jahren hatten die Bauarbeiten auf dem 17 Hektar großen Gelände begonnen. Das entspricht etwa 20 Fußballfeldern. Knapp 340 000 Frühjahrs- und Sommerblumen, Blumenzwiebeln und Stauden wurden gepflanzt. Außerdem setzten die Veranstalter 450 Bäume, darunter 48 Apfelbäume mit 24 verschiedenen Sorten. Zwölf Blumenschauen und vier Themengärten werden präsentiert.

Die Besucher können sich auch auf einen Skulpturenpark aus Glas freuen. Dieser soll an die Tradition des Bayerischen Waldes als Standort der Glasherstellung erinnern.

Zudem wird zur Landesgartenschau eine neue Fußgänger- und Radbrücke über die Donau eröffnet - mit 465 Metern eine der längsten in Europa.

Alle zwei Jahre richtet eine Stadt in Bayern die Freiluft-Ausstellung aus. In zwei Jahren ist Bayreuth an der Reihe.

dpa

Ein Blütenmeer: Bilder von der Landesgartenschau

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