Weniger Tote durch mehr Verkehrssicherheit

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Ministerrätin Maria Els und der 2. Bürgermeister Anton Heindl machen sich stark für mehr Verkehrssicherheit.

Rosenheim - Zwar ist die Zahl der Verkehrstoten in ganz Bayern rückläufig, "doch 780 sind immer noch zu viele", erklärte Ministerialrätin Maria Els am Montag in Rosenheim.

Um das Thema Verkehrssicherheit wieder stärker in den Köpfen der Bevölkerung zu verankern, findet am kommenden Samstag, 16. Juni, der "Bayerische Landestag der Verkehrssicherheit" in Rosenheim statt. Dabei werden die Besucher aber nicht einfach nur dröge auf die Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen. Mit vielen Attraktionen soll den Leuten das Thema näher gebracht werden. Es wird unter anderem einen Fahr- und Hubschraubersimolator geben. Zu diesem Zweck wird der restaurierte Polizeihubschrauber "Edelweiß 1" auf dem Max-Josefs-Platz aufgebaut. Durch zwei Bildschirme im Cockpit kann der Besucher dann die überflogene Landschaft mitverfolgen.

Polizeipräsident Robert Heimberger vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd und Maria Els vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren sind sich sicher, dass die Veranstaltung bei der Bevölkerung fruchtet. "Jeder Verkehrsteilnehmer kann etwas zur Sicherheit auf den Straßen beitragen. Für die Polizei alleine ist das nicht zu bewältigen. Und durch solche Aktionen wollen wir die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 20 Prozent senken", so Els.

Der "Landestag der Verkehrssicherheit" startet am Samstag um 10 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz. Los geht es mit der Eröffnung der Veranstaltung durch Innenminister Joachim Herrmann auf der Hauptbühne. Danach können sich die Besucher auf den insgesamt 28 Aktionsflächen austoben. Veranstaltet wird das ganze vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd, der Stadt Rosenheim und dem Bayerischen Rundfunk.

ps/red

Quelle: rosenheim24.de

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