Aufbruch am Freitagmorgen

Kampf gegen die Schneemassen: Altöttinger Feuerwehrler helfen in BGL mit

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Landkreis Altötting – Rund 80 Freiwillige aus zehn Feuerwehren sind am Freitagmorgen in den Landkreis Berchtesgadener Land aufgebrochen, um die Schneemassen von den Dächern zu räumen. Vorausgegangen war ein Hilfegesuch des dortigen Kreisbandrates.

Heute Morgen machten sich sechs Kameraden gemeinsam mit weiteren Feuerwehren aus dem Landkreis Altötting auf in den Landkreis Berchtesgadener Land, um bei der Bewältigung der Schneemassen zu helfen.“ 

Altötting sendet Feuerwehr nach Berchtesgaden

Das schreibt die Freiwillige Feuerwehr Altötting am Freitag auf ihrer Facebookseite. Insgesamt sind es zehn Fahrzeuge mit rund 80 Freiwilligen Helfern aus zehn Feuerwehren des Landkreises Altötting, wie Kreisbrandrat Werner Huber auf Nachfrage von innsalzach24.de berichtet.

Auch von der Freiwilligen Feuerwehr Neuötting sind Kameraden im Landkreis Berchtesgadener Land, um zu helfen.

Weitere Kräfte kommen von den Feuerwehren Töging, Mörmoosen, Tüßling, Erlbach, Unterneukirchen, Perach, Arbing und Emmerting.

Dächer vom Schnee befreien, bevor der zu schwer wird

Am Donnerstagabend sei der Hilferuf seines Amtskollegen im Landkreis Berchtesgadener Land gekommen. Dort haben man Angst um die Tragfähigkeit der Dächer, so Werner Huber. Sie würden zügig von den Schneemassen befreit werden müssen.

Eine gefährliche Angelegenheit

Schnell sei der Trupp zusammengestellt gewesen. Wichtig dabei: Die Fahrzeugen brauchen Schneeketten. Die sind im Landkreis Altötting offenbar nur vereinzelt vorhanden und der Grund ist klar: Sie werden hier nur selten gebraucht. Außerdem brauchen die eingesetzten Kräfte eine spezielle Ausbildung in der Absturzsicherung. Schließlich ist Schnee schippen in luftiger Höhe auf den Hausdächern eine gefährliche Angelegenheit.

Die Einsatzdauer ist unklar

Die Kameradinnen und Kameraden der zehn Feuerwehren im Landkreis Altötting werden zunächst bis zum Einbruch der Dunkelheit am Freitag vor Ort sein und Hilfe leisten. Danach geht es erst einmal wieder nach Hause. Ob sie am Wochenende noch einmal ausrücken in dieser Sache, stehe noch nicht fest, so Kreisbrandrat Huber abschließend.

Quelle: innsalzach24.de

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