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Vergleich der Gemeinde-Zahlen über die vorigen Wochen

Corona-Zahlen im Landkreis Altötting: Ein richtiger Hotspot und drei „weiße Flecken“

kapellplatz altötting
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Der Kapellplatz in Altötting. Die Kreisstadt liegt mit 56 aktuell Infizierten auf Platz 2 im Landkreis, wenn man die absoluten Zahlen betrachtet. Mit Abstand am meisten Corona-positiv Getestete stammen aus Töging.

Landkreis Altötting - Mit einem Inzidenzwert von über 200 ist auch im Kreis Altötting die Corona-Infektionslage angespannt - die Zahlen der einzelnen Kommunen klaffen aber teils weit auseinander.

Noch vor einem Monat hat sich das Infektionsgeschehen im Landkreis Altötting relativ gleichmäßig über alle Städte und Gemeinden verteilt, inzwischen gibt es zumindest einen klaren „Hotspot“. Mehr als jeder Vierte im Landkreis, der derzeit als Corona-positiv gilt, wohnt in Töging. Für die Stadt wurden, Stand 13. Dezember, 115 aktuell Infizierte gemeldet - im ganzen Landkreis Altötting sind es derzeit 402 Menschen.

Töging ist Corona-“Hotspot“ im Landkreis Altötting

Nach Töging folgen mit weitem Abstand Altötting (momentan 56 Infizierte), Neuötting (46), Burghausen (33) und Burgkirchen (32). Vergleicht man die aktuellen Zahlen aus den Kommunen mit jenen von Ende November fällt auf, dass Töging außerdem der einzige Ort mit einem nennenswerten Plus ist. Vor zwei Wochen waren es „nur“ 70 Infizierte in der Stadt. In Emmerting, Haiming, Unterneukirchen und Kirchweidach haben sich die Zahlen dagegen mehr als halbiert. Außerdem gibt es momentan drei Orte im Landkreis Altötting, die keinen positiv getesteten Bürger im Ort wohnhaft haben: Halsbach, Feichten und Tyrlaching.

Die Anzahl der aktuell Corona-Infizierten in den einzelnen Kommunen im Landkreis Altötting (Stand 13. Dezember).

Setzt man die absoluten Zahlen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Töging ebenfalls den „Spitzenplatz“. Bei den rund 9300 Einwohnern machen die 115 aktuell Corona-Infizierten 1,2 Prozent der Bevölkerung aus. Dahinter folgen Erlbach und Neuötting mit nur 0,5 Prozent. Dass Ballungsräume verhältnismäßig stärker betroffen sind als kleine Gemeinden am Land lässt sich dadurch aber nicht sagen. In Burghausen und Burgkirchen liegt der Prozentsatz bei gerade mal 0,2 bzw. 0,3 Prozent.

Gemeindezahlen sagen nichts über Ansteckungsgefahr vor Ort aus

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Aktuell gibt es im Landkreis Altötting 402 aktive Covid-19-Fälle. Vier Corona-Patienten liegen im Altöttinger Krankenhaus auf der Intensivstation, zwei davon müssen invasiv beatmet werden. Der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten liegt im Landkreis bei 18 Prozent. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis Altötting über 2500 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. 81 Personen sind an oder mit der Erkrankung verstorben.

xe

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