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Bundespolizei beendet Schleusungen

Je vier Festnahmen am Walserberg und in Burghausen

Die Bundespolizei hat am Sonntag (28. November) zwei mutmaßliche Schleusungen unterbunden. Drei Männer hatten versucht, fünf Landsleute unerlaubt nach Deutschland zu bringen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Schwarzbach/Burghausen - Unterstützungskräfte der Bundesbereitschaftspolizei stoppten am Sonntagfrüh (28. November) an der Kontrollstelle am Walserberg ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung. Der Fahrer, ein 21-jähriger Syrer wies sich dabei mit einem gültigen deutschen Aufenthaltstitel aus, einen zur Einreise erforderlichen Reisepass konnte er nicht vorweisen.

Keiner der drei Mitfahrer hatte die für eine Einreise nach Deutschland notwendigen Dokumente. Der Beifahrer, ein 25-jähriger Syrer, konnte den Beamten lediglich Fotos von seinem niederländischen Flüchtlingspass und Aufenthaltstitel vorzeigen.

Bei der Überprüfung im Fahndungssystem stellten die Polizisten zudem fest, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth per Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nach dem 25-Jährigen suchte. Die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.150 Euro konnte ein Bekannter hinterlegen und ersparte seinem Freund somit 50 Tage Gefängnis.

Wegen des Verdachts einer Schleusung nahmen die Bundespolizisten alle vier Syrer vorläufig fest.

Nach weiteren Ermittlungen zeigten die Beamten den Fahrer sowie einen 21-jährigen Mitfahrer wegen Einschleusens von Ausländern und der versuchten unerlaubten Einreise an. Anschließend durften beide die Dienststelle wieder verlassen. Die mutmaßlich Geschleusten im Alter von 24- beziehungsweise 25- Jahren wurden nach einer Anzeige wegen der versuchten unerlaubten Einreise an die österreichischen Behörden übergeben.

Einige Stunden später ging den Beamten des Bundespolizeireviers Mühldorf der nächste mutmaßliche Schleuser ins Netz.

Die Beamten stoppten am Grenzübergang Neue Brücke in Burghausen ein Auto mit deutscher Zulassung. Der Fahrer, ein 30-jähriger Syrer, wies sich mit einem deutschen Flüchtlingspass aus. Seine drei Begleiter jedoch konnten keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. Die Bundespolizisten zeigten die drei Geschleusten wegen der versuchten unerlaubten Einreise an und wiesen sie zurück nach Österreich. Der Schleuser muss sich nun wegen Einschleusens von Ausländern verantworten. Nach einer Anzeige durfte er die Mühldorfer Dienststelle wieder verlassen.

Pressemeldung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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