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Tourismus-Leiterin: „Alle großen Hotspots eigentlich geöffnet“

Erst Hochwasser, dann Stornierungswelle: So viele Urlauber ließen jetzt die Finger vom BGL

Teresa Hallinger Bergerlebnis Berchtesgaden Hochwasser Tourismus Urlaub
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Links im Bild Verwüstungen am Aschauweg in Bischofswiesen, rechts Teresa Hallinger, Abteilungsleiterin Destinationsmanagement beim „Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden“.

Unwetter und Hochwasser hinterließen auch im Fremdenverkehr des Berchtesgadener Landes deutliche Spuren: Wir haben mit dem Tourismus-Verband über die Auswirkungen gesprochen und darüber, was nun alles gesperrt und geöffnet ist.

Landkreis Berchtesgadener Land - „Wenn man die Bilder im Fernsehen gesehen hat, versteht man die Gäste schon“, sagt Teresa Hallinger angesichts der vielen Stornierungen, die das Berchtesgadener Land bis heute verkraften muss. Sie ist Abteilungsleiterin Destinationsmanagement beim „Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden“ und hat momentan ein ganz besonderes genaues Auge auf den Tourismus. Nach einer ersten Hochrechnung mussten die Gastgeber 500 bis 550 Stornierungen allein in den fünf Talkessel-Gemeinden Bischofswiesen, Berchtesgaden, Markschellenberg, Schönau und Ramsau verzeichnen, wie eine Anfrage von BGLand24.de ergab.

Tourismus im Berchtesgadener Land nach Hochwasser betroffen?

Am Sonntag, als sich die Hochwasserlage zuspitzte, musste laut Hallinger auch die Tourist-Info das Personal aufstocken, um all der Anfragen Herr zu werden. „Die Unsicherheit bei den Urlaubern hält bis heute an, wir haben nach wie vor viele Anrufe“, so Teresa Hallinger. „Dass der Großteil des touristischen Angebots gar nicht betroffen ist, sehen die Leute im Fernsehen natürlich nicht.“ An typisch touristischen Anlaufstellen, die derzeit gesperrt sind, fallen Hallinger die Schellenberger Eishöhle, das Grünstein-Gebiet, der Hochbahnweg, die Wimbach-, sowie Almbachklamm und die beiden Freibäder Schornbad und Aschauer Weiher ein.

Fast alle großen Touristen-Hotspots sind geöffnet“, so die Destinationsmanagerin: Jennerbahn und Königsseeschifffahrt sind in Betrieb, genauso wie die Dokumentation am Obersalzberg, das Kehlsteinhaus, die Thermen oder das Haus der Berge. Auch die Roßfeld-Panoramastraße ist von einer Seite befahrbar. Und auch, wenn die Nationalparkverwaltung wohl erst am Mittwoch einen ersten Überblick geben kann, welche Wanderwege durch den Starkregen unpassierbar sind, sei das Wandernetz im südlichen Berchtesgadener Land groß genug: „Man kann bei uns problemlos Urlaub machen.“

Aus touristischer Sicht sei man vom Hochwasser „eigentlich verschont geblieben“, so Hallinger. Auch die Gastgeber selbst seien „gut durchgekommen“. Hotels und Pensionen, die Schäden davongetragen haben, ließen sich an einer Hand abzählen. Außerdem weiß Hallinger auch von der großen Hilfsbereitschaft zu berichten, die einige Urlauber im Berchtesgadener Land selbst an den Tag legen: „Ein Wahnsinn, viele Gastgeber sind froh, dass auch die Touristen selbst mit anpacken wollen.“

xe

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