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Große Schar von Gläubigen in Teisendorf

Mit großer Prozession: Pfarrgemeinde St. Andreas feiert Erntedank-Gottesdienst

Die Erstkommunionkinder gestalteten die Fürbitten.
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Die Erstkommunionkinder gestalteten die Fürbitten.

„Dieser Tag bedeutet Dankbarkeit. Es gibt vieles, wofür wir Christen Gott dankbar sein können, nicht nur für die vielen Gaben, die er uns zum Leben schenkt“. Mit diesen Worten leitete Pater Ioan von den Franziskanern in Grabenstätt den Erntedank-Festgottesdienst in der Kirche St. Andreas ein, den er assistiert von Diakon Robert Rehrl zelebrierte.

Teisendorf – Der Altar war mit Sonnenblumen festlich geschmückt, im Altarraum hatten die Fahnenabordnungen der Vereine Aufstellung genommen. Vor dem Altar war ein vom OGV liebevoll gestalteter Korb mit Gemüse und Früchten, den der Zelebrant zu Anfang des Gottesdienstes segnete, ebenso wie die von den Gläubigen mitgebrachten Gabenkörbchen. Auch die Erstkommunionkinder waren in ihrem Kommuniongewand gekommen, um mitzufeiern. Einige von ihnen gestalteten die Fürbitten mit. 

Erntekrone hat in Teisendorf schon lange Tradition

Im Mittelgang der Kirche war wie jedes Jahr der vom Obst- und Gartenbauverein liebevoll gestaltete Erntewagen mit frischem Obst und Gemüse aus Spenden der Gläubigen und die Erntekrone aufgestellt. Die Erntekrone, gebunden aus verschiedenen Getreidesorten, Dinkel, Gerste, Weizen und Hafer, die im Gemeindegebiet angebaut werden, hat in Teisendorf schon lange Tradition. Jedes Jahr zum Erntedankfest wird sie von den Jugendlichen der KLJB bei der Dankesprozession durch die Ortschaft getragen. Für dieses Jahr musste die Krone, deren Gestell achtzig Zentimeter im Durchmesser und hundert Zentimeter hoch ist, von Grund auf neu gebunden werden. Insgesamt haben circa zehn Jugendliche, angefangen vom Ernten des Getreides, über das Bündeln, bis hin zum Binden, rund 800 ehrenamtliche Arbeitsstunden für die prächtige Erntekrone geleistet.

„Hast Du auch danke gesagt?“

„Hast Du auch danke gesagt?“, fragte Pater Ioan wiederholt in seiner Predigt. Diese Aufforderung, die Eltern gerne ihren Kindern sagen, bedeute nicht nur Höflichkeit, sondern lehre die Gabe und damit den Geber zu respektieren. Es sei eine Frage, die sich jeder stellen müsse, gerade am heutigen Tag, so Pater Ioan.  Ob man danke gesagt habe für Eltern, Kinder, Freunde, Gemeinschaft, kurz, für das Leben. Gott sei der Spender aller Gaben, der Urheber des Lebens. „Dankbarkeit gehört zu den Schulden, die jeder Mensch gegenüber Gott hat“, so der Prediger. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Teisendorf unter der bewährten Leitung von Cäcilia Sommer mit der Mühlauer Messe von Siegfried Singer.  Vor der Kirche verkaufte die Katholische Landjugend Minibrote, um daran zu erinnern, dass Brot etwas Wertvolles ist. Der Erlös soll Ernährungsprojekten in ärmeren Ländern zugutekommen

Dankesprozession durch die Straßen Teisendorfs

In einer großen Dankesprozession wurde nach dem Gottesdienst das Allerheiligste durch die Straßen der Marktgemeinde getragen. Der Zug wurde angeführt von der Andreasfahne. Es folgte der Trachtenverein „D’Raschenberger“ in der traditionellen Tracht. Die Vereine mit ihren farbenprächtigen Fahnen schlossen sich an. Die Katholische Landjugend führte neben ihrer Fahne auch die Erntekrone mit, der Obst- und Gartenbauverein den Erntewagen. Auch die Erstkommunionkinder dieses Jahres waren im Zug mit dabei und trugen Körbchen mit Obst, Blumen und Gemüse mit.  In der Mitte des Zuges schritt Diakon Andreas Nieder mit der Monstranz unter dem Himmel. Vor dem Himmel gingen die Musikkapelle Teisendorf und die Ministranten, dahinter die Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung sowie kommunale politische Amtsträger. Danach schloß sich eine große Schar von Gläubigen an. Die Prozession endete feierlich in der Pfarrkirche mit dem großen Te Deum und dem Triumphmarsch, gespielt von der Teisendorfer Blaskapelle.

Ab Mittag fand am Pfarrheim das traditionelle Pfarrfest statt. Trotz des nicht gerade idealen Wetters waren viele gekommen, um miteinander zu feiern. In den letzten Jahren hatten sie dieses Fest für die ganze Pfarrgemeinde stark vermisst.  

kon

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