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24 Stunden Protest von 18. bis 19. April

Zweiter bayernweiter Aktionstag „Lasstunsöffnen“ in Berchtesgaden mit zahlreichen Teilnehmern

Bayernweiter Protest in Berchtesgaden
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Bayernweiter Protest in Berchtesgaden

Anlässlich der geplanten Änderungen für das Infektionsschutzgesetz protestierten zahlreiche Berchtesgadener vergangenen Sonntag (18. April) 24 Stunden lang und forderten gerechte Maßnahmen gegen Corona sowie sinnvolle Öffnungen.

Berchtesgaden - Bereits der 1. Bayernweite Aktionstag fand mit über elf Orten in ganz Bayern erfolgreich statt und erfuhr große Resonanz. Sogar einige Politiker beteiligten sich an den Diskussionen. Durch die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes wollen alle Initiativen vor der Abstimmung im Bundestag ein deutliches Zeichen setzen und durch friedliche Proteste auf ihr Begehren aufmerksam machen.

Die Kundgebung fand von Sonntag Mittag (18. April) bis Montag (19. April) statt. Da am Sonntag auch der deutschlandweite Gedenktag der Coronaopfer war, wurde jede Aktion mit einer Schweigeminute als Gedenken an die Opfer der Pandemie begonnen. Alle Initiativen haben großen Respekt vor einer Coronaerkrankung und wollen verantwortungsvolle Öffnungen mit sicheren Hygienekonzepten, wie in einer Pressemitteilung betont wird.

Die Intitiativen vertreten nach eigenen Angaben mittlerweile zehntausende Bürgerinnen und Bürger in Bayern, fordern sinnvolle, gerechte, transparente, nachvollziehbare und vor allem wirksame Maßnahmen. Vor allem fordern Sie die Abschaffung des Inzidenzwerts als alleinigen Maßstab für die Corona-Maßnahmen. Zudem soll es auch einheitliche Öffnungen für alle Branchen geben.

„Das Ziel ist die überlegte Öffnung. Also mit sinnvollen und gerechten Konzepten, die man nachvollziehen und umsetzten kann. Zum Beispiel, dass man nicht bei dem einen Geschäft einen Test braucht und bei dem anderen nicht. Dass es schlimme Verläufe der Krankheit geben kann, wissen wir. Dann will ich doch eigentlich auch sichergehen, dass man auch im Lebensmittelmarkt auf nur Negativ-Getestete trifft.“, äußert sich Christoph Göttges.

Weiter fordert er lokale und regionale Schließungen und Vorsichtsmaßnahmen: „Man muss von diesem Inzidenzwert wegkommen. Wie ist es wirklich in den Krankenhäusern und Pflegeheimen? Wenn beispielsweise in Teisendorf die Zahlen steigen, kann es nicht sein, dass wir, wenn wir nur drei Fälle haben, die Schulen und alles andere schließen müssen. Da müsste man noch regionaler vorgehen.“.

,,Wir machen das jetzt jeden Montag, bis sich etwas ändert!‘‘

Unterstützung erfährt Göttges von den etwa 250 Demonstranten vergangenen Montag. Dabei zeigte er sich bezüglich des Pflichtbewusstseins der Menschen sehr zufrieden: „Sie haben sich von Anfang an an die Masken und den Abstand gehalten.“ Auch die Polizei Berchtesgaden zieht eine positive Bilanz. Mit zahlreichen Teilnehmer verlief der Protest überaus friedlich und ohne Zwischenfälle.

Auch zukünftig soll die Protestaktion „Lasst Uns Öffnen“ an jedem Montag stattfinden. Auf die Frage, wie lange noch weiter protestiert werden soll, sagte Göttges nur: „Wir machen das jetzt jeden Montag, bis sich etwas ändert.‘‘

Eindrücke des Protests vom 18. April:

Der nächste Protest ist für den kommenden Montag, den 26. April, geplant. Zeitgleich wird auch wieder in den Fußgängerzonen von Bad Reichenhall und Freilassing protestiert. Als Prominenten Redner wird Alexander Huber am 26. April mit vor Ort sein, der von drei Seiten betroffen ist. Ebenso werden wird wieder der ein oder andere Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden mit dabei sein.

Beginn ist um 11.45 Uhr bis circa 12.20/12.30 Uhr am Weihnachtsschützenplatz direkt in der Fußgängerzone von Berchtesgaden.

Weitere Infos findet man auf der Webseite www.lasstunsoeffnen.de.

sah/mk

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