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Großes Freilicht-Spektakel 2022

Eine Statue hat er schon: Bernhard Kneißl ist Seyfried Schweppermann in der Ampfinger Schlacht

Bernhard Kneißl hat in seiner Rolle als Seyfried Schweppermann, als einziger der Darsteller beim Historienspiel „1322 – Die Schlacht bei Ampfing“ jetzt schon ein Denkmal.
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Bernhard Kneißl hat in seiner Rolle als Seyfried Schweppermann, als einziger der Darsteller beim Historienspiel „1322 – Die Schlacht bei Ampfing“ jetzt schon ein Denkmal.

Bald sind 700 Jahren seit der letzten großen Ritterschlacht vergangen. Die Gemeinde Ampfing lässt 2022 die Zeit von damals mit einem großen Freilicht-Spektakel wieder aufleben. In der Schlacht um die Krone verkörpert Bernhard Kneißl den tapferen Ritter Seyfried Schweppermann.

Ampfing – Er soll der Legende nach 1322 eine zentrale Rolle bei der „Schlacht von Ampfing“ gespielt haben: Der Ritter Seyfried Schweppermann. Durch seine Tapferkeit soll er sich besonders hervorgetan haben. Auf den Ritter Seyfried Schweppermann werden sich die Augen richten beim großen Historienspiel der Gemeinde Ampfing, das nächstes Jahr über die Bühne geht. In die Rolle des Ritters schlüpft Bernhard Kneißl.

„Ich habe mich beworben, weil ich die Idee und die Vorstellung der Umsetzung für sehr gut halte“, sagt Bernhard Kneißl (52). Bei einem „Ampfing mitanand“ möchte ich unbedingt dabei sein, weil es nur ein „mitanand“ werden kann, wenn sich möglichst viele in irgendeiner Weise einbringen.

Bernhard Kneißl ist ein waschechter Ampfinger. Deshalb – so sind sich Familie und Freunde sicher – ist er genau der Richtige für diese Rolle des Schweppermanns. Sogar ein Freund aus der Schweiz habe die Nominierung im Stream verfolgt und ihm gratuliert. „Das zeigt, dass „1322“ was Großes wird und jetzt schon die internationale Aufmerksamkeit hat.“

Ehrenamtlich beim Roten Kreuz

Im echten Leben ist Bernhard Kneißl „Entwicklungsleiter Automotive & Industry“ bei TPE in Waldkraiburg. In seiner Freizeit ist der zweifache Familienvater ehrenamtlich beim Bayerischen Roten Kreuz tätig. Außerdem bringt er seine Ideen für ein modernes Ampfing als Mitglied des Gemeinderates mit ein und ist auch engagiert in der Kirchenverwaltung. In seiner Freizeit widmet er sich dem Modellflugsport und singt gerne.

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Zurück auf die Bühne holt ihn sein Engagement bei „1322“. „Hier habe ich die Möglichkeit, wieder einmal auf einer Theaterbühne zu stehen. Das hat mir in meiner Jugend schon viel Spaß gemacht“, sagt Kneißl. Leider habe ihm dann aus schulischen und später auch aus beruflichen Gründen die Möglichkeit dazu gefehlt. Der Spaß und die Freude am Arbeiten mit vielen anderen an einer gemeinsamen Sache soll natürlich nicht zu kurz kommen.

1322 soll „unser Ding“ werden

Doch Kneißl sieht das Historienspiel in einem viel größeren Rahmen. Er hofft auf ein Gefühl und eine Einstellung im ganzen Ort, dass Ampfing 1322 „unser Ding“ wird und nicht ein Schauspiel, das einige wenige für den Rest aufführen.

„Im Moment bereite ich mich vor, indem ich mich – neben dem Lernen des Textes, mit der Figur und der Rolle beschäftige und versuche, mich in die Figur des Schweppermann und die Situation um die Schlacht hineinzuversetzen“, erklärt Kneißl. Zusammen mit Regisseur Moritz Katzmair und dem Regieteam werde er versuchen, seine eigene Interpretation der Rolle zu finden, um sie auch gut und glaubhaft spielen zu können.

Gespannt auf die Live-Proben

„Gespannt bin ich natürlich schon darauf, wie die ersten „Live-Proben“ sein werden, wenn wir dann endlich zusammen und vor Ort loslegen können- und wenn es nur zwei oder drei Darsteller auf einmal sind.“

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Ein ganz anderes Gefühl vermittelten die ersten Proben, weil die aufgrund der Corona-Pandemie nur online durchgeführt werden konnten. „Aber es ist erstaunlich, was man auch auf diesem Weg alles machen kann“, sagt Kneißl.

Jetzt würde jeder Schauspieler seine Rolle kennen- und liebenlernen und sein eigenes Verständnis für den gespielten Charakter entwickeln. Gut zu wissen, dass man einen Profi wie Regisseur Moritz Katzmair an seiner Seite habe. „Aber die Reaktionen und der Enthusiasmus, der hier herrscht, ist was Besonderes“, freut sich der Darsteller vom Ritter Schweppermann.

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Übrigens: Bernhard Kneißl ist der Einzige, der mit der Statue des Seyfried Schweppermann jetzt schon ein Denkmal in der Nähe des Rathauses hat.

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