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Gardetanz als Symbol der Freude

Marschgarde formiert sich vor dem Waldkraiburger Rathaus

Kein Fasching wegen Corona und dann auch noch der Krieg in der Ukraine. Die Garde der Walburgia ist trotzdem in Waldkraiburg aufgetreten – um die Menschen für einen Moment auf andere Gedanken zu bringen und Freude zu vermitteln.
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Kein Fasching wegen Corona und dann auch noch der Krieg in der Ukraine. Die Garde der Walburgia ist trotzdem in Waldkraiburg aufgetreten – um die Menschen für einen Moment auf andere Gedanken zu bringen und Freude zu vermitteln.

Das zweite Jahr infolge, in welchem der Fasching aufgrund der Pandemie ausfällt. Hinzu kommen Kriege auf dieser Welt. Sorgen und Ängste beeinflussen das ganze Leben. Trotzdem ist es vor allem in schweren Zeiten wichtig, die Menschen ein wenig aufzumuntern.

von Kirsten Seitz

Waldkraiburg – Mut machen und Hoffnung schenken. Lange haderte die Faschingsgesellschaft Waldburgia e.V. mit sich, ob sie einen Tanz in der Öffentlichkeit aufführen sollen. Jetzt hat sie den Plan in die Tat umgesetzt.

Auch die neue Jugendgardegruppe „Dancing Teens“ war mit dabei

Voraussetzung dafür war, dass die Stadt auch ihr „Okay“ dazu gibt. Die Stadt willigte dann auch kurzfristig ein. Der zweite Bürgermeister Anton Kindermann begrüßte die Garde der Waldburgia vor dem Rathaus. Dort fand ein kurzer Auftritt statt, ehe die Marschgarde und ihre neue Jugendgardegruppe die „Dancing Teens“ auf den Platz des Wochenmarkts weiterzogen. An zwei Orten zeigten sie, wofür sie das ganze Jahr über so hart trainiert haben.

Garde zum ersten Mal in der Öffentlichkeit

„Es sind sämtliche Faschingsveranstaltungen ausgefallen. Die Garde zeigt sich hier jetzt zum ersten Mal wieder in der Öffentlichkeit“, war auch der zweite Bürgermeister von der Darbietung begeistert. „Wir lassen die Garde ihr Können zeigen, aber mehr ist hier nicht. Wir wollen der Garde gegenüber ein bisschen Solidarität zeigen, dass die Leute sehen wofür sie trainieren“, erklärte er.

Am Rosenmontag vor dem Alten- und Pflegeheim

Trainieren tun sie auch für die Menschen. Am Rosenmontag dürfen sie vor einem Alten- und Pflegeheim noch einmal tanzen. Eine schöne Aktion, um älteren Menschen eine kleine Freude zu bereiten, ist dazu aus dem Kreis der Waldburgia zu hören.

Keine Party, aber den Menschen Freude bereiten

Durch die derzeitige Lage in der Welt ist an Feiern nicht zu denken. Den Hintergrund, weshalb die Garde an zwei verschiedenen Orten Tänze aufführt erklärt die Waldburgia wie folgt: „Man muss in diesen schweren Zeiten den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Natürlich muss man keine Party feiern, aber der Tanz macht den Menschen Freude. Ein bisschen Zuversicht und ein Zukunftsgedanke, dass es wieder aufwärtsgeht. Das ist so wichtig. Ich hoffe, dass auf der ganzen Welt wieder Freude, Frieden und Gesundheit einkehrt“, sagt Charly Sallinger, Präsident der Faschingsgesellschaft Waldburgia e.V.

Zuschauer halten diszipliniert großen Abstand

Frieden und Gesundheit wünscht sich auch Anton Kindermann. Auf dem Rathausplatz erschienen vereinzelt ein paar Menschen. Alle halten großen Abstand. Die Mischung zwischen Angst und Freude ist spürbar. Die Garde schafft es jedoch durch ihre Tänze, die Menschen für einen Moment auf andere Gedanken zu bringen. Man sieht Menschen Lächeln. Man hat das Gefühl, als würde etwas Verlorenes wieder zurückkehren.

Am Rathaus fand ein kurzer Auftritt statt, ehe die Marschgarde und ihre neue Jugendgardegruppe die „Dancing Teens“ auf den Platz des Wochenmarkts weiterzogen.

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