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Bau des neuen Naturbads

Gemeinde Kraiburg verzichtet auf fast 200.000 Euro Zuschuss für Freizeitgelände

Auf der Baustelle zum neuen Naturbad in Kraiburg gehen die Arbeiten voran. Die Pläne für das Freizeitgelände hingegen werden nicht verwirklicht. Stattdessen will sich die Gemeinde voll und ganz auf das Naturbad konzentrieren. Der geplante Beachvolleyplatz soll aber umgesetzt werden.
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Auf der Baustelle zum neuen Naturbad in Kraiburg gehen die Arbeiten voran. Die Pläne für das Freizeitgelände hingegen werden nicht verwirklicht. Stattdessen will sich die Gemeinde voll und ganz auf das Naturbad konzentrieren. Der geplante Beachvolleyplatz soll aber umgesetzt werden.

Die Arbeiten am neuen Naturbad in Kraiburg sind in vollem Gange. Bis zum Ende des Sommers soll der Bachlauf und der Kiosk genutzt werden können, nächstes Jahr kann dann auch gebadet werden. Doch die Pläne für das Freizeitgelände hat die Gemeinde verworfen.

Aschau – Gut 193 000 Euro Leader-Mittel waren der Marktgemeinde Kraiburg bereits als Förderung für ein Freizeitgelände zugesichert. Doch die Gemeinde will den Zuschuss nicht in Anspruch nehmen.

Ein überdachter Soccercourt und ein Mehrgenerationentrainingsplatz sollte auf dem Freizeitgelände in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Naturbad entstehen und das Sport-und Freizeitangebot in der Marktgemeinde weiter aufwerten. Daraus wird nun nichts. Schon im Vorjahr hatte der Gemeinderat das Projekt auf Eis gelegt. Jetzt ist es endgültig vom Tisch.

Kostengründe ausschlaggebend

„Wir lassen das Projekt sterben“, sagt Bürgermeisterin Petra Jackl (CSU) und gibt auf Nachfrage auch Kostengründe für die Entscheidung des Gemeinderates an, die schon in einer vorangegangenen nichtöffentlichen Sitzung gefallen war und jetzt bekannt gegeben wurde.

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Jackl verweist zum einen auf die laufenden Arbeiten am neuen Naturbad, das teuerer wird, weil die Gemeinde den Planer wechseln und die Planungen ändern musste. Von den 1,14 Millionen Euro netto bleibt trotz hoher Förderung aus Leader- und Bundesmitteln in der Größenordnung einer halben Million Euro noch ein ordentliches Sümmchen, das die Gemeinde übernehmen muss.

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Einen weiteren Kostenanstieg des Projekts erwartet die Bürgermeisterin zwar nicht. Nach ihren Worten habe die Gemeinde bei der Vergabe Glück gehabt. „Die Handwerker haben sich frühzeitig mit Material versorgt.“

Doch auch beim Bau des Freizeitgeländes stünden dem Markt ebenfalls noch einmal erhebliche Kosten ins Haus. Auf fast 434 000 Euro schätzt der Planer die Gesamtkosten, nur 193 000 sind durch die Leader-Mittel abgedeckt. Da lässt die Gemeinde das Freizeitgelände lieber bleiben und verzichtet auf den Zuschuss, den noch Jackls Vorgänger Dr. Herbert Heiml (CSU) an Land gezogen hatte.

Gemeinde rechnet mit großem Zulauf

Die Gemeinde wolle sich auf das Naturbad konzentrieren und das Geld dafür ausgeben, sagt die Bürgermeisterin, die mit großem Zulauf im Bad rechnet. „Wir brauchen also die Liegewiese.“ Die Fläche, die für das Freizeitgelände vorgesehen war, soll dafür genutzt werden.

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Der alte Kiosk, der als Lager der Narrengilde, des Bauhofs und des Kulturkreises genutzt wurde, soll zeitnah abgebrochen werden. Auf dem neu geschaffenen Platz könnten Toilettenanlagen entstehen. Der geplante Beachvolleyballplatz werde aber umgesetzt, so die Bürgermeisterin.

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