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Wiedereröffnung am 1. Juli

Aufbruchstimmung im Inn-Klinikum: Neue Leitende Ärztin in der Mühldorfer Geburtshilfe

Die neue leitende Ärztin der Geburtshilfe Mühldorf, Dr. Astrid Pihan und Chefarzt Dr. Peer Hantschmann.
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Die neue leitende Ärztin der Geburtshilfe Mühldorf, Dr. Astrid Pihan und Chefarzt Dr. Peer Hantschmann.

Ab 1. Juli nimmt Dr. Astrid Pihan ihre Arbeit auf –natürliche Geburten lassen aber noch auf sich warten

Mühldorf – Lange Zeit war die Geburtenstation im Mühldorfer Inn-Klinikum geschlossen. Nur geplante Kaiserschnitte wurden durchgeführt. Mit der neuen leitenden Ärztin der Geburtshilfe Mühldorf, Dr. Astrid Pihan, soll sich das bald wieder ändern. Chefarzt Dr. Peer Hantschmann liefert die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Bleibt es bei der angekündigten Wiedereröffnung zum 1. Juli?

Dr. Peer Hantschmann: Ab 1. Juli wird Dr. Astrid Pihan, die wir als erfahrene Fachärztin für das Inn-Klinikum gewinnen konnten, in Mühldorf ihre Tätigkeit als leitende Ärztin aufnehmen. Sie wird künftig gemeinsam mit den Kollegen vor Ort und unter meiner Führung die Geburtshilfe betreiben. Ab 1. Juli können sich die werdenden Eltern bei ihr und dem Hebammenteam zur Geburtsplanung anmelden – im ersten Schritt für Kaiserschnitte und in naher Zukunft auch für Spontangeburten.

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Können Sie das konkretisieren: Was bedeutet nahe Zukunft?

Dr. Peer Hantschmann: Mit einem regulären Kreißsaalbetrieb rund um die Uhr können wir in Mühldorf leider nicht sofort am 1. Juli beginnen, da sich unvorhersehbar ein erneuter Engpass im ärztlichen Team der Gynäkologie und Geburtshilfe ergeben hat, unter anderem durch gleichzeitige Schwangerschaften mehrerer Ärztinnen. Wir planen aber, möglichst schnell in der Geburtshilfe in Mühldorf die komplette Kreißsaaltätigkeit aufzunehmen und sind optimistisch, dass uns das auch gelingt.

Haben die Frauen die freie Wahl, wo sie innerhalb des InnKlinikums entbinden?

Dr. Hantschmann: So lange keine medizinischen Gründe dagegensprechen, steht es natürlich jeder Schwangeren frei, den Ort der Entbindung zu wählen, sei es nun das Inn-Klinikum Mühldorf oder das Inn-Klinikum Altötting.

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Falls ja: Welche medizinischen Schwerpunktsetzungen gibt es?

Dr. Hantschmann: Zunächst ist es sowohl in Altötting, als auch in Mühldorf, unser wichtigstes Bestreben, die Eltern bei dem wundervollen Erlebnis der Geburt des eigenen Kindes in einem vertrauensvollen Miteinander mit dem Hebammen- und Ärzteteam empathisch und medizinisch kompetent zu begleiten. Dabei soll die Geburtshilfe im Inn-Klinikum Mühldorf in Zukunft als komplette Abteilung alle Geburten übernehmen können, es sei denn, es liegen medizinische Begründungen für eine Entbindung in einem Perinatalzentrum vor. In diesen Situationen wird bereits bei der Vorstellung vor der Geburt mit der Schwangeren besprochen, dass die Geburt in Altötting geplant werden muss.

Gibt es eine Zielmarke der Zahl von Geburten, die die Überlebensfähigkeit der Station garantiert?

Dr. Hantschmann: Wir setzen alles daran, die Geburtshilfe in Mühldorf auch hinsichtlich der natürlichen Geburten zum Erfolg zu führen. Eine Zielmarke oder eine Mindestmenge an Geburten für den dauerhaften Erhalt der Mühldorfer Geburtshilfe haben wir nicht definiert.

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