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„Landrat live“

Corona-Sorgen: Mühldorfs Landrat im Dialog mit Bürgern – So lief es

Mühldorfs Landrat Max Heimerl stellte sich im Online-Dialog den Sorgen und Fragen der Landkreis-Bürger rund um Corona. Das Format „Landrat Live“ soll künftig auch für andere Themen weiter geführt werden.
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Mühldorfs Landrat Max Heimerl stellte sich im Online-Dialog den Sorgen und Fragen der Landkreis-Bürger rund um Corona. Das Format „Landrat Live“ soll künftig auch für andere Themen weiter geführt werden.

Die ersten Gesprächsrunden haben stattgefunden und schon jetzt steht fest, dass Mühldorfs Landrat dieses Format des Zwiegesprächs am Computer auch zu anderen Themen weiterführen will.

Mühldorf – Um mit Bürgern zum alles bestimmenden Thema Corona persönlich ins Gespräch zu kommen, hat Landrat Max Heimerl (CSU) den Dialog „Gemeinsam aus der Krise – reden wir darüber“ gestartet.

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Alle Bürger im Landkreis Mühldorf hatten die Gelegenheit dem Landrat im Rahmen von Online-Videokonferenzen ihre Sorgen und Nöte zu schildern, Kritik zu üben und Fragen zu stellen. Die ersten Gesprächsrunden haben bereits stattgefunden und schon jetzt steht fest, dass Landrat Heimerl dieses Format des Zwiegesprächs am Computer auch zu anderen Themen weiterführen will.

Fünfzehn Bürger waren live dabei

Um den Mühldorfer Landrat via Online-Konferenz auf den heimischen Bildschirm zu holen, musste man sich anmelden. „Nach unserem Aufruf haben sich fünfzehn Bürger aus dem Landkreis Mühldorf angemeldet“, so Wolfgang Haserer, Pressesprecher am Landratsamt. „Über die Hälfte von ihnen hat bereits ein Gespräch mit Landrat Max Heimerl geführt. Für alle weiteren Interessenten sind Termine eingeplant oder angefragt.“

Hauptthema war die Pflege-Impfpflicht

Hauptthema der bisher gelaufenen Gespräche rund um Corona war die Impfung. „Dabei reichte das Spektrum von der Kritik an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht über die Angst vor möglichen Nebenwirkungen bis hin zu Fragen zur Kinderimpfung“, fasst Haserer zusammen. „Darüber hinaus geht es immer wieder um die aktuell gültigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

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Konkretes Beispiel: Warum gilt eine Maskenpflicht für Kinder und Jugendliche im Schulsport, aber nicht im Vereinssport?“

Laut Landratsamt habe das Angebot für die direkten Gespräche mit dem Landrat sowohl besorgte Bürger als auch überzeugte Kritiker der Corona-Maßnahmen erreicht. Es hätten sich aber auch Befürworter der Impfung sowie Kritiker der Montagsspaziergänger gemeldet. Obwohl sich im Verlauf mancher Gespräche letztlich unvereinbare Positionen gegenüber gestanden hätten, sei der Austausch der Argumente stets sachlich und fair geblieben.

„Ausgangspunkt war immer die Schilderung der persönlichen Situation, ehe es um konkrete Fragen oder Kritikpunkte ging“, stellt Landrat Max Heimerl nach seinen ersten Corona-Zwiegesprächen mit Bürgern fest.

Auf Ängste und Sorgen eingehen

„Gerade bei der Impfung zeigt sich, wie vielschichtig Pro und Contra diskutiert wird und dass jeder seinen ganz eigenen Zugang zu diesem Thema hat.“ Umso wichtiger sei es ihm, zuzuhören und auf die vorgetragenen Ängste und Sorgen einzugehen.

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Wie zufrieden ist der Landrat mit dieser Aktion? „Die Reaktionen auf das Gesprächsangebot waren schon im Vorfeld sehr positiv“, freut sich Heimerl. „Auch in den Gesprächen selbst ist zu spüren, dass die Teilnehmer diese Form des Dialogs zu schätzen wissen und respektieren, dass ich mich ihrer Kritik stelle. Darüber hinaus haben die Gespräche natürlich auch einen praktischen Nutzen. Einerseits beantworten wir konkrete Fragen der Bürger, andererseits bekomme ich Anregungen, die sich an die zuständigen Stellen oder Behörden weiterleiten lassen.“ Es ist geplant, den Online-Dialog „Landrat Live“ aufrechtzuerhalten und in Zukunft auch zu anderen Themen Gespräche anzubieten. Zunächst stehen aber noch einige Termine zum Thema Corona auf dem Plan.“

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