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1322 - Die Schlacht bei Ampfing

Eins sein mit Pferd und Bogen: Andreas Bublak ist Bogenmeister bei „Die Schlacht von Ampfing“

Andreas Bublak beherrscht gute Treffsicherheit beim Bogenschießen im Sattel.
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Andreas Bublak beherrscht gute Treffsicherheit beim Bogenschießen im Sattel.

Es ist eine Schlacht um die Krone, Österreicher und Bayern stehen sich auf dem Schlachtfeld gegenüber. Mit dabei waren auch Bogenschützen und die dürfen natürlich beim großen Freilichtspektaktel „1322 – Die Schlacht bei Ampfing“ 700 Jahre später nicht fehlen. Die Aufgabe des Bogenmeisters übernommen hat Andreas Bublak.

Ampfing – Als Andreas Bublak (52) las, dass bei „1322“ noch ein Bogenmeister gesucht wird, plagten ihn anfänglich Zweifel, ob er der richtige für diese Aufgabe ist und ob er hier wirklich sinnvoll unterstützen könne. Doch für Tobias und Dominikus Huber war Bublak genau der Richtige. Wenn nicht er, wer dann?

Bogenmeister Andreas Bublak lehrt das richtige Schießen

Bereits 2006 begann Andreas eher durch Zufall mit dem Bogenschießen. Damals hat ihn die Variante berittenes Bogenschießen sehr fasziniert, vor allem die ungarische Variante. Hier reitet auf einer 90 Meter langen Bahn der Schütze an einem Ziel vorbei und soll dabei möglichst viele Pfeile vom galoppierenden Pferd ins Ziel treffen.

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Nach vorne, zur Seite und auch rückwärts. „Begeistert dafür wurde ich unter anderem durch den Ungarn Lajos Kassai“, sagt Andreas Bublak, der als Weltmeister des berittenen Bogenschießens gilt. Er sei vor allem für seine Arbeit bekannt, die die traditionelle Kunst des Pferdebogenschießens wiederbelebt hat. Dabei orientiert er sich sehr stark an den historischen Vorbildern der berittenen Völker wie der Ungarn, Mongolen oder Türken. Genau diese Völker waren es auch, die 1322 die österreichischen Truppen unterstützten.

Pferd gemeinsam ausgebildet

2007 hat sich die Familie Bublak, bestehend aus Ehefrau Tamara (48), Andreas (52) und die Söhne Daniel (19) und Luca (16), ein Pferd gekauft. Gemeinsam wurde das Pferd auf diesen Sport ausgebildet. Andreas steckte mit seiner Begeisterung die ganze Familie an und das ergab eine gute Kombination.

Bogenmeister Andreas Bublak koordiniert das schießende Volk aus Familie, Spaß, Reiten und Bogenschießen. Teilgenommen wurde an Wettkämpfen für „intuitives Bogenschießen“. Dies bedeutet, mit möglichst wenig (bis gar keinen) technischen (modernen) Hilfsmitteln das Ziel zu treffen.

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Regelmäßig trainierte die Familie beim BSC Mühldorf. Leider wurde dann in den vergangenen Jahren die Zeit immer weniger, um den Sport weiterhin intensiv ausüben zu können und es kam zum Stillstand. Hinzu kam, dass 2019 sein Pferd in den Ruhestand geschickt wurde, und so sind die Bublaks aktuell berittene Bogenschützen- aber ohne Pferd.

40 Interessenten vom Anfänger bis zum Profi

Dass er ohne Pferd ist, für „1322“ ist das nicht ausschlaggebend. Bei der Freilichtspektakel sind sie ohnehin zu Fuß unterwegs.

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Jetzt freut sich Andreas riesig auf seine Aufgabe bei „1322“. „Mittlerweile haben wir etwa 40 Interessenten vom Anfänger bis zum Profi, die an der Schlacht teilnehmen wollen“, sagt der Bogenmeister. In den ersten Wochen galt es, einen Schlachtplan zu erstellen, die „Choreographie“ und die Kampfszenen festzulegen.

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Mittlerweile habe die ersten Treffen stattfinden können und auch ein erstes Training der Schützen gab es schon. Von einer spannenden Zeit sprich Andreas Bublak. Wer noch mitmachen will, kann sich auf der Internetseite www.schlachtbeiampfing.de informieren oder unter bogen@schlachtbeiampfing.de bewerben.

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