Warnstreik: Demozüge

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Demo zum Warnstreik im Öffentlichen Dienst in Rosenheim
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Rosenheim – Zu den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst zogen sich am Donnerstag Demos durch die Region. Was ver.di für die Beschäftigten fordert:

UPDATE: Demozug durch die Rosenheimer Innenstadt

Die Streikenden im Öffentlichen Dienst zogen am Donnerstag, 21. Februar durch die Traunsteiner und Rosenheimer Innenstadt. In Rosenheim trafen sich beispielsweise rund 80 Beschäftigte am Finanzamt. Von dort aus ging es in die Innenstadt, über die Münchener Straße zurück zum Finanzamt, wo es eine Abschlusskundgebung gab. Es ist der erste Warnstreik in der Region zu den aktuellen Tarifverhandlungen. Zwei Runden sind bisher gescheitert, die dritte Runde steht am 7. und 8. März in Potsdam bevor. Vorher soll es weitere Aktionen geben, so der Streikleiter in Traunstein Robert Metzer.

Demo zum Warnstreik im Öffentlichen Dienst

Warnstreiks seit dem frühen Morgen vor den Straßenmeistereien:

Banner werden in die Luft gehalten, Trillerpfeifen benutzt und Reden mit Mikrofonen werden gehalten – in Rosenheim, Traunstein und Ampfing haben am Donnerstag, 21. Februar, die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst ihren Höhepunkt erreicht. Davon in der Region betroffen: die Straßenmeistereien, Finanzämter und andere Behörden. Insgesamt gehen in ganz Bayern Beschäftigte aus 70 Einrichtungen auf die Straße.

Seit den frühen Morgenstunden stehen die Arbeitnehmer in Ampfing, Wasserburg, Rosenheim, Hausham, Traunstein, Freilassing, Bischofswiesen und Siegsdorf in der eisigen Kälte auf der Straße. Sie halten Banner in der Hand mit der Aufschrift "Wir sind es wert!" in der Hand. Sie kämpfen nämlich für mehr Lohn. Unter anderem sollen es  6,5 Prozent mehr werden. Bislang sei die Arbeitgeberseite noch nicht auf die Streikenden zugegangen, so die Streikleiterin von ver.di in Rosenheim, Ingrid Meindl-Winkler. Es habe noch kein Angebot gegeben. Es wird deshalb nicht nur bei den Warnstreiks bleiben,in Rosenheim ist beispielsweise auch eine Demo mit Kundgebung vor dem Finanzamt Rosenheim geplant. Los geht´s hier um 10:30 Uhr.

Neben einer Lohnerhöhung und einer garantierten Übernahme von Auszubildenen fordert ver.di für die Arbeitnehmer die Sicherung des Urlaubs und eine tariflichen Eingruppierung von Lehrerinnen und Lehrern. Außerdem soll bei den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) auch über eine Begrenzung befristeter Arbeitsverträge gesprochen werden.

Warnstreiks am Höhepunkt

Gestreikt wird in ganz Deutschland gemeinsam mit der GEW, der GdP und dem Beamtenbund für rund 800.000 Beschäftigte im Öffentlichen Dienst. Die Beschäftigten nehmen dafür Lohnkürzungen in Kauf, so der Streikleiter in Traunstein, Robert Metzger. Sollten die Streikaktionen keinen Erfolg bringen, wird der Druck auf die Länder vergrößert. Die dritte Verhandlungsrunde steht am 7. und 8. März in Potsdam an.

Quelle: rosenheim24.de

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