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Neue Musik soll im Frühjahr erscheinen

„Guten-A-Band“ aus Petting feilt nach ihrem Rosenheim-Lied am zweiten Album

Sehnt sich zurück auf die Bühne: die „Guten-A-Band“ bestehend aus Günter Wimmer (links) und Guido Fuchs.
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Sehnt sich zurück auf die Bühne: die „Guten-A-Band“ bestehend aus Günter Wimmer (links) und Guido Fuchs.

Nachdem die Musiker Guido Fuchs und Günter Wimmer der Stadt Rosenheim ein gleichnamiges Lied widmeten, steht nun ein neues Album vor der Veröffentlichung. Was darin zu erwarten ist und wie die Band die Corona-Pause erlebt hat.

Rosenheim/Traunstein – Sie widmeten der Stadt Rosenheim ein gleichnamiges Lied. Die „Guten-A-Band“ aus Petting hat sich inzwischen aber nicht nur mit dem gleichnamigen Song hervorgetan, sondern gehört inzwischen zum festen Bestandteil der hiesigen Musikszene. Die jüngste coronabedingte Auftrittspause hat das Duo, bestehend aus Guido Fuchs und Günter Wimmer, sinnvoll genutzt. Beide tüfteln an ihrem zweiten Album, das noch im Frühjahr fertig werden soll.

„Guten-A-Band“ sieht Corona-Zwangspause als Chance

Irgendwie fühlte es sich für die beiden Musiker an, als wären sie von ihrer eigentlichen Aufgabe abgeschnitten: mit Musik auf der Bühne beim Publikum für Stimmung zu sorgen. Guido Fuchs und Günter Wimmer sprechen davon, dass sie praktisch mit einem „Berufsverbot“ belegt gewesen seien. Dennoch sei die jüngste Zwangspause von der Bühne auch eine Chance gewesen, die sie ergriffen hätten. Und demnächst soll das Ergebnis in Form eines neuen Albums kommen.

2020 brachten sie ihre erste Zusammenstellung auf den Markt. Das Album trug den gleichen Namen wie die Band. Darauf: neun Lieder inklusive ihres Hits „Rosenheim“. „Wir haben die Chance ergriffen und unseren ersten Longplayer produziert“, erinnern sich die beiden. Vorher hätten sie gar nicht die Ressourcen gehabt, an ein Album zu denken.

Was die Künstler aus Petting jenseits der Musik arbeiten

Und nachdem sie während einer kurzen Verschnaufpause in Sachen Corona endlich wieder vor Publikum spielen konnten, kam das Déjà-vu und beide saßen wieder zusammen im Studio – ohne Publikum. Und auch wenn Wimmer und Fuchs ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten: Einfach war diese Zeit dennoch nicht. „Der Kontakt zu den Menschen fehlt uns total. Dafür freuen wir uns sehr darauf, wenn Konzerte wieder möglich sind“, sagen beide.

Jeder von ihnen hat noch einen Job jenseits der Band. Fuchs hat ein „gut laufendes Tonstudio“, Wimmer betreibt eine Event-Agentur. Das habe ihnen geholfen, auch finanziell über die Runden zu kommen. „Die Zeit ist natürlich nicht einfach gewesen, aber wir waren ja vorher sehr fleißig, deswegen sind wir schon einigermaßen durchgekommen.“

Ihre Konzerte im Netz für ihr Publikum zu streamen, war für sie keine Alternative. Auch wenn sie es versucht hatten. Aber der technische Aufwand sei enorm gewesen. Gleichzeitig beschlich beide das Gefühl, die Leute seien allmählich müde, sich Konzerte vor dem Rechner anzuschauen. „Die Leute wollen uns lieber wieder live sehen“, ist der Eindruck, den Wimmer und Fuchs nach ihren virtuellen Auftritten hatten.

„Guten-A-Band“ will nur das machen, „was Spaß macht“

Die zweite Corona-Pause haben beide nun genutzt, um neue Lieder aufzunehmen. Eines ist bereits im Kasten: „Blaue Augen“. Das zweite ist in Arbeit. „Wir machen das so lange, bis das Album fertig ist und bringen eine Single nach der anderen raus.“

In dieser Woche soll der zweite Song „ins Finale“ gehen, wie beide über den musikalischen Feinschliff sagen, den sie derzeit an ihrem Song vollziehen.

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Und im Februar möchten sie bereits das nächste Lied herausbringen. Welches, das ist noch nicht klar: „Wir haben drei Lieder zur Auswahl und müssen uns für eines entscheiden.“

Herauskommen soll wohlweislich kein Konzeptalbum. „Wir machen nur, das, was uns Spaß macht und wollen uns auch nicht festlegen lassen.“

Das hat sich schon bei ihrer aktuellen Platte gezeigt, für die beide mit „Remmi Demmi Buttersemme“ eine Hip-Hop-Nummer eingesungen hatten. „Obwohl wir überhaupt keine Hop-Hopper sind. Aber wir haben einfach Lust darauf gehabt. Bei der ‚Guten A-Band‘ ist immer alles erlaubt.“

Fuchs und Wimmer beschreiben sich als „getriebene Musiker“, die ständig herumfiedeln und Ideen sammeln. „Als wir uns dazu entschlossen haben, eine neue Platte zu produzieren, griffen wir im übertragenen Sinn in die Schublade, nahmen uns von dort Ideen und finalisierten sie.“ Dann sitzt Guido Fuchs in seinem Studio, schreibt Ideen auf und produziert die Lieder.

Viele Ideen entstehen beim Soundcheck

Vieles entstehe aber auch beim Soundcheck. „Wir blödeln ein wenig herum, er nimmt das auf und bringt seine Ideen ein. Ich versuche, einen guten Text zu schreiben. Dann mischen wir das mit Coversongs“, schildert Günter Wimmer den kreativen Ablauf der beiden.

Wenn Text und Melodie stimmen, kommt die Aufnahme im Studio. Derzeit arbeiten sie an einem Lied zum Thema Beziehung, wie sie verraten. „Wir würden zwischen den Aufnahmen natürlich auch gerne wieder live spielen. Das geht eben momentan nicht. Also sind wir im Studio und versuchen dort wirklich unser Bestes.“

Mehr als ein Blick in die Kristallkugel sei nicht drin, wenn beide darüber spekulieren, wann der Corona-Bann endlich durchbrochen ist und sie wieder gemeinsam auf der Bühne spielen können. „Wir hoffen wirklich auf das Frühjahr.“

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Unter den aktuellen Beschränkungen im Kulturbereich könnten sie zumindest nicht wieder auftreten. Die maximale Auslastung der Veranstaltungsorte von einem Viertel der möglichen Besucher komme einem Spiel- oder Kulturverbot gleich. Denn mit so wenig verkauften Tickets seien weder Musiker, geschweige denn die ganze Technik und Veranstalter zu bezahlen.