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Fernwärmearbeiten

Riesen-Baustelle mitten im Ort fast fertig: Was jetzt noch passiert

Lange Zeit präsentierte sich der Grabenstätter Marktplatz in diesem Sommer als Baustelle. Grund waren die Fernwärmearbeiten. Mittlerweile sind die Leitungsgräben wieder zugeschüttet. Im kommenden Herbst wird dann noch asphaltiert beziehungsweise gepflastert. Im Zuge dieser Arbeiten am Marktplatz und in der Poststraße werden in einem ersten Schritt drei Objekte mit insgesamt neun Wohneinheiten an die gemeindliche Fernwärmeversorgung angeschlossen. Zukünftig könnten noch Weitere folgen.
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Lange Zeit präsentierte sich der Grabenstätter Marktplatz in diesem Sommer als Baustelle. Grund waren die Fernwärmearbeiten. Mittlerweile sind die Leitungsgräben wieder zugeschüttet. Im kommenden Herbst wird dann noch asphaltiert beziehungsweise gepflastert. Im Zuge dieser Arbeiten am Marktplatz und in der Poststraße werden in einem ersten Schritt drei Objekte mit insgesamt neun Wohneinheiten an die gemeindliche Fernwärmeversorgung angeschlossen. Zukünftig könnten noch Weitere folgen.

Lange Zeit präsentierte sich der Grabenstätter Marktplatz in diesem Sommer als Baustelle. Grund waren die Fernwärmearbeiten. Mittlerweile sind die Leitungsgräben wieder zugeschüttet. Aber ein bisschen was muss noch gemacht werden,

Grabenstätt – Im Zuge der Fernwärmearbeiten im Ortsgebiet war der Grabenstätter Marktplatz im vergangenen Juli und August eine große Baustelle. Für das Ortsbild war dies in der Urlaubszeit nicht gerade von Vorteil, was bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen auf Kritik stieß.

„Wir hätten dies auch lieber zu einem anderen Zeitpunkt gemacht, doch durch das enge Zeitfenster der Firmen war dies leider nicht anders möglich“, sagt der gemeindliche Bautechniker Thomas Dürrbeck im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen.

Grabarbeiten für Leitungen aufwendig

Die Grabarbeiten für die Leitungen seien aufwendig gewesen, da bereits viele Sparten wie Wasser, Strom, Kanal und Telekommunikationsleitungen im Boden vorhanden seien und man diese natürlich keinesfalls beschädigen habe wollen.

Im Zuge der Arbeiten am Marktplatz und in der Poststraße werden in einem ersten Schritt drei Objekte mit insgesamt neun Wohneinheiten an die gemeindliche Fernwärmeversorgung angeschlossen. Zukünftig dürften hier noch weitere Objekte folgen, prognostiziert Dürrbeck. Auf den ersten Blick präsentiert sich der Marktplatz – wie zuletzt beim Herbstmarkt gesehen – wieder wie vor den Bauarbeiten, doch die Leitungsgräben sind bisher nur provisorisch verschlossen worden. Voraussichtlich wird Ende Oktober asphaltiert und gepflastert.

Baumaßnahme im Mai begonnen

Bevor der Marktplatz und die Poststraße aufgerissen wurden, hatte die Baumaßnahme bereits Mitte Mai am Bräuweiher (Von-Wrede-Straße) begonnen. Hier werden noch sechs Häuser mit acht Wohneinheiten ans Fernwärmenetz angeschlossen. Mit jenen in der Ortsmitte sind es dann 17 neuangeschlossene Wohneinheiten.

Ende Januar 2012 hatte die Gemeinde nach intensiver Vorarbeit beschlossen, ein Hackschnitzel-Heizwerk zu errichten. Im August 2012 – also vor knapp zehn Jahren – erfolgte dann unweit der Turnhalle und Schule der Spatenstich.

Der Biomasse-Heizkessel mit einer Leistung von 800 kW ging noch im selben Jahr in Betrieb. Die offizielle Einweihung des Heizwerks folgte im Mai 2013. Neben dem Biomasse-Heizkessel ist dort auch ein Ölkessel mit 1200 kW vorhanden, der jedoch nur zum Abfangen von hohen Spitzenlasten im Winter sowie zur Überbrückung von Ausfallzeiten des Holzkessels bei Wartungen oder technischen Problemen vorgesehen ist. „Bisher konnte der gesamte Energiebedarf abgesehen von den wartungsbedingten Ausfallzeiten mit dem Holzkessel erzeugt werden“, so Dürrbeck.

Die Länge der Wärmetrasse beträgt aktuell zirka 2000 Meter. In dieser werden jährlich 2200 MWh Wärme transportiert. Zunächst wurden 27 Anschlüsse an das Fernwärmenetz realisiert. Mittlerweile sind es schon 32 Anschlüsse, nach Beendigung der kompletten Maßnahme 2023 werden es insgesamt 48 Anschlüsse sein.

Ökomodell Achental als Partner

Das Hackschnitzel-Heizwerk wird von der Gemeinde in Form eines Kommunalunternehmens betrieben. Vorstand ist die gemeindliche Kämmerin Kerstin Seidel. Ziel der Gemeinde war und ist es, günstige und klimafreundliche Energie zu produzieren und regionale Reststoffe als Brennstoffe zu verwenden. Mit dem Ökomodell Achental, bei dem man seit langem Mitglied ist, und dem Biomassehof Grassau, der für den technischen Betrieb der Anlage zuständig ist, hat man die perfekten Partner.

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