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Initiative der Kinder möchte zu mehr Umweltbewusstsein bewegen

„Mama-Taxi“ ade: Grassauer Schule ruft autofreie Woche aus

Auf die Radl, fertig, los! Mit einer autofreien Woche wollen die Grassauer Schüler das Umweltbewusstsein stärken.
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Auf die Radl, fertig, los! Mit einer autofreien Woche wollen die Grassauer Schüler das Umweltbewusstsein stärken.

Das bequeme „Mama-Taxi“ lassen die Grassauer Mittelschüler nun erst einmal zuhause. Das hat auch einen Grund.

Grassau – Autofreie Sonntage gab es bereits. Trotz knapper und teurer Ressourcen tut sich die Politik schwer erneut zu einem autofreien Sonntag aufzurufen. Nicht die Grund- und Mittelschule Grassau und vor allem nicht die Klasse 7cM, unterstützt von ihrer Lehrerin Carina Poebing-Wallentin, die nun die „Autofreie Woche“ bis zum 3. Juni ausruft. Alle Schüler sollen möglichst ohne Auto zur Schule kommen, ohne das bequeme Mama-Taxi zu nützen und sich stattdessen auf das Fahrrad schwingen. Es ist in Grassau an diesen Tagen folglich auch mit einem Anstieg an Radfahrern zu rechnen. Um Rücksicht wird gebeten.

„Sag ja zu guter Luft“

Der Umweltgedanke ist an der Grassauer Schule nicht erst sei „Fridays for future“ präsent. Seit vielen Jahren wird mit verschiedenen Projekten das Bewusstsein der Schüler für eine intakte, zukunftsorientierte Umwelt gestärkt. ´

Unter dem Motto „Sag ja zu guter Luft“ organisiert die siebte Klasse die autofreie Woche. Zusätzlicher Ansporn um umweltfreundlich den Schulweg zu gestalten, sei es zu Fuß, mit dem Skateboard, dem Roller, mit Rollerblades, dem Wave-Board oder mit dem Rad ist ein Gewinnspiel. So hat jeder teilnehmende Schüler die Chance am Gewinnspiel für sich und seine Klasse mitzumachen. Am Ende der autofreien Woche, am 3. Juni, wird die fleißigste, naturfreundlichste und aktivste Klasse gekürt.

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Auch der Schullandaufenthalt der 7cM Klasse in Inzell stand unter diesem Umweltgedanken. Anstatt sich bequem mit dem Bus fahren zu lassen, schwangen sich die Schüler, auch ungeübte Radler, auf ihren Drahtesel und radelten von Grassau über Siegsdorf, Eisenerz und Ruhpolding nach Inzell.

Die 38 Kilometer und 300 Höhenmeter stellten für die Schüler kein Problem dar. Ausflüge während des Schullandaufenthalts wurden ebenfalls mit dem Fahrrad bewältigt. „Wir wollen dazu inspirieren und motivieren, durchaus auch einmal auf das Auto zu verzichten und öfter, zugunsten der Umwelt und der eigenen Gesundheit, das Fahrrad zu nehmen“, sagte Carina Poebing-Wallentin und fügte hinzu, dass Naturschutz und Umweltschutz bei den Schülern einen sehr hohen Stellenwert haben.

Sport und Erlebnis stärken die Gemeinschaft

Die sportliche Betätigung und das Erlebnis stärken zudem die Gemeinschaft, das Umfeld wird viel bewusster wahrgenommen und das gemeinsame Radeln sei gut für Körper, Geist und Seele.

Ein großes Projekt, das Unterstützung braucht, sei die geplante Radltour nach Tscherms zu der Südtiroler Partnergemeinde von Grassau, informiert die engagierte Lehrerin. Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann sich an sie oder an das Sekretariat wenden.

Nachhaltiger Flohmarkt

Ein weiteres Vorhaben ist das Nachhaltigkeits-Projekt, initiiert von Mirella Mitrenko. Es wurde im vergangenen Jahr mit dem oberbayrischen Integrationspreis ausgezeichnet.

Eine zweite Auflage, Nachhaltigkeitsprojekt 2.0 ist für Mittwoch, 1. Juni geplant. Die Schüler organisieren auf dem Pausenhof einen Flohmarkt, bieten Essen und Getränke an und haben eine Tombola vorbereitet. Hintergrund ist, dass nicht mehr benötigte Gegenstände im Kreislauf bleiben und nicht weggeworfen werden.

Der öffentliche Flohmarkt findet von 15.30 Uhr bis 18 Uhr statt.

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