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Ruhpoldinger Mittelschule stimmt Digitalisierung an

„Eine coole Sache“ - Schüler freuen sich auf neue Smartboards in den Klassenzimmern

Schulleiterin Josephine Brunnhuber demonstriert die neue Art des Unterrichts mit dem Smartboard.
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Schulleiterin Josephine Brunnhuber demonstriert die neue Art des Unterrichts mit dem Smartboard.

Die Mittelschule in Ruhpolding setzt mit der Einführung von Smartboards ein klares Zeichen für Digitalisierung an Schulen. Schüler und Lehrer scheinen der Veränderung mit Freude und Euphorie entgegenzufiebern.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Ruhpolding - Die Mittelschüler durften sich im Dezember auf eine Neuerung im Klassenzimmer freuen. Alle Klassen 5 bis 9 wurden mit einem interaktiven Flachbildschirm, einem sogenannten Smartboard, ausgestattet. Ganz im Zeichen der Digitalisierung setzt die Gemeinde in ihrer Grund- und Mittelschule Ruhpolding auf neue digitale Möglichkeiten. Die Anschaffung der Smartboards wurde durch den Digitalpakt Schule gefördert. Das Pilotprojekt wird zunächst nur in der Mittelschule umgesetzt, im nächsten Schritt soll auch die Grundschule mit Smartboards ausgestattet werden.

Die interaktiven Flachbildschirme ermöglichen eine neue Art der Interaktion und Zusammenarbeit im Klassenzimmer. Die Schüler sind begeistert und finden das „eine coole Sache“. Und die Lehrer sind offen für Neues und freuen sich gemeinsam mit den Schülern auf die neue Herausforderung. Denn der Unterricht muss entsprechend auf das neue Medium umgestellt werden. Schulleiterin Josephine Brunnhuber und Konrektor Ralf Gstatter war zudem eine Kombination von interaktiver und beschreibbarer Tafel wichtig.

Die Smartboards haben klappbare Seitenflügel in Form von Whiteboards, auf denen zusätzlich bei Bedarf handschriftlich etwas dargestellt werden kann. Für eine Umstellung von analog auf digital mit Sicherheit eine willkommene Erleichterung. „Ich sehe in dieser Form der Unterrichtsgestaltung einen großen pädagogischen Mehrwert. Das ist nicht nur eine Spielerei, sondern eine enorme Verbesserung und Zeitersparnis“, erzählt Brunnhuber.

Eine tolle Funktion ist auch die Vernetzung untereinander: Alle Endgeräte der Schüler werden via WLAN mit dem Smartboard vernetzt, sodass die gemeinsame Mitarbeit von Lehrkräften und Schülern unkompliziert möglich ist. Die Internetfähigkeit im gesamten Schulgebäude wurde bereits im ersten Schritt der Digitalisierung ausgebaut – schnelles und leistungsfähiges Internet ist somit sichergestellt. Für die beiden Bauabschnitte im Bereich der Mittel- und Grundschule waren neben der Anschaffung der Bilderschirme natürlich weitreichende Bauarbeiten notwendig.

Erst durch diese Maßnahmen konnte im Schulhaus eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur aufgebaut werden. Christian Schulz, Mitarbeiter der Technischen Bauabteilung der Gemeinde, ist für die Projektumsetzung und Bauleitung zuständig: Von der Beratung bei der Gerätewahl bis zur technischen Umsetzung in den Klassenzimmern. „Im Hinblick auf die Gesundheit war uns die Qualität der Geräte sehr wichtig. Die Smartboards verfügen über ein blendfreies Glas und einen blauen Lichtfilter, zertifiziert vom TÜV Rheinland. Dadurch wird kein UV-Licht und nur minimal blaues Licht vom Bildschirm entsendet“ fügt Schulz hinzu.

Die Gesamtinvestition für beide Bauabschnitte beträgt 480.000 Euro, wovon wiederum 250.000 Euro durch den Digitalpakt bezuschusst werden. Bürgermeister Pfeifer, der zusammen mit Rektorin Brunnhuber und dem Gemeinderat das Projekt für die Ruhpoldinger Schule umgesetzt hatte, zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Durch die Investition der Gemeinde und des Digitalpakts bietet unsere Grund- und Mittelschule beste Bildungschancen für unsere Kinder. Ich bin froh, dass alle Gemeinderäte unser Projekt unterstützt haben und unsere Schule dadurch wieder zukunftsfähig aufgestellt ist.“

Pressemitteilung der Gemeinde Ruhpolding

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