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Was gemacht werden soll und wovon man wieder Abstand nimmt

Stadtrat gibt grünes Licht für Umplanung des Maxplatz in Traunstein

Maxplatz in Traunstein
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Künftig wird es am Maxplatz in Traunstein nur noch zwei Spuren für die Autofahrer geben, der Gehsteig auf der Seite von Kirchenverwaltung und Müller-Markt wird dagegen doppelt so breit. Darüber hinaus wird Tempo 20 eingeführt. (Archivfoto)

Es wird konkreter: Der Vorschlag der UW zur Umgestaltung des Maxplatzes kam in abgespeckter Form durch den Stadtrat - jetzt wird in die Planung eingestiegen. Was sich künftig ändern wird und welche Ideen keine Mehrheit fanden.

Traunstein - Über den Maxplatz in Traunstein wird künftig nur noch Tempo 20 für die Autofahrer gelten, außerdem wird die Straße von drei auf zwei Spuren verengt - der Gehsteig auf der Seite des Drogeriemarkts Müller wird dagegen doppelt so breit. Darauf verständigte sich der Stadtrat am Donnerstag, 29. April, mit einer Mehrheit von 18:11 Stimmen. Die Verwaltung soll nun einen Vorentwurf ausarbeiten. „Ein Gewinn für alle“, meinte Ernst Haider, Sprecher der UW-Fraktion.

Umgestaltung des Maxplatz in Traunstein

Der Antrag der UW vom Dezember 2020 enthielt zwar noch einige andere Vorschläge, doch die wurden von Seiten der Verwaltung und einer Stadtratsmehrheit nach ersten Untersuchungen abgelehnt. Die Ampel soll vor allem für Menschen mit Handicaps erhalten bleiben, sie sei „unbedingt erforderlich“, so Manfred Bulka von der Stadtverwaltung. Gegen eine Verlegung der Taxi-Plätze hin zur gegenüberliegenden Seite des Müller-Marktes machten sich die Taxler stark. Und Schräg-, statt Längsparkplätze bei der Kirchenverwaltung würden wegen des Rückwärtsausparkens Schwierigkeiten mit sich bringen, so die Verwaltung.

Die komplette Traunsteiner Stadtratssitzung vom 29. April im Video. Das Thema Maxplatz beginnt bei Minute 17.

Eine erste, nicht belastbare Kostenschätzung für die Umbaumaßnahmen beläuft sich auf 35.000 Euro. „Auch wenn nicht alle unsere Wünsche erfüllt sind, kann ich gut damit leben“, so Ernst Haider. Er sprach von einer „deutlichen Verbesserung der jetzigen Situation“, vor allem der Bereich vor der Kapelle und dem Pfarramt würde aufgewertet: über fünf Meter breit soll der Gehsteig dann sein. „Nur, dass wir die Ampel nicht abbauen, bleibt ein Wermutstropfen. Jetzt ist es ab 19 Uhr ja scheinbar auch egal, wenn sie aus ist.“ Oberbürgermeister Christian Hümmer befürwortete zumindest den Vorschlag, die Ampel versuchsweise für einige Tage oder Wochen auszuschalten.

Die kritischen Wortmeldungen waren angesichts der elf Gegenstimmen im Stadtrat nicht zu überhören. Denis Holl (Linke) schlug einen verkehrsberuhigten Bereich ohne Ampel und mit abgesenkten Bordsteinen am Maxplatz vor. Simon Schreiber (CSU) sprach sich gegen die Gehsteig-Verbreiterung und für mehr Parkplätze aus. Patrick Nepper (Grüne) wollte einen Radweg entgegen der Fahrtrichtung über den Maxplatz und Peter Forster (SPD) sprach sich dafür aus, erstmal ein Gesamtkonzept für den Bereich zu entwickeln.

xe

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