Brände, tödliche Unfälle und ein tragischer Selbstmord

Wieder mal ein rabenschwarzes Wochenende in der Region!

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Landkreis - Brände, tödliche Unfälle im Straßenverkehr und beim Bergsteigen sowie ein tragischer Selbstmord - das zurückliegende Wochenende verlief sehr traurig. Eine Bilanz:

Toter in Tankwagen in Burghausen gefunden

Am frühen Freitagnachmittag war zunächst eine Leiche in einem Tankwagen in Burghausen entdeckt worden. Die Kriminalpolizei ermittelt in diesem Fall, geht jedoch von keinem Fremdverschulden aus. Beim Auffinden des Toten trug dieser noch eine Atemschutzmaske. Der Lastwagen hatte vormals Aceton geladen. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären.

Großbrand auf Bauernhof in Niedertaufkirchen

In der Nacht zum Samstag brach in Niedertaufkirchen im Landkreis Mühldorf ein Stallbrand aus. Bei dem Großeinsatz der Feuerwehr waren 170 Einsatzkräfte stundenlang gefordert. Die etwa 60 Rinder wurden gerade noch rechtzeitig gerettet. Der Schaden beträgt satte 350.000 Euro. Ersten Erkenntnissen zufolge war ein Blitzschlag Auslöser für den Großbrand.

Bauernhof teilweise in Vollbrand in Niedertaufkirchen

Dachstuhlbrand in Eggstätt

Am frühen Sonntagmorgen waren die Feuerwehrkräfte dann in Eggstätt im Landkreis Rosenheim gefordert. Bei einem Dachstuhlbrand in einer unbewohnten Doppelhaushälfte wurde zum Glück zwar niemand verletzt, es entstand aber ein Schaden von rund 50.000 Euro. Die Kripo ermittelt.

Feuerwehr bei Dachstuhlbrand in Eggstätt im Einsatz

Waginger Motorradfahrer stirbt bei Inzell

Am Freitagabend kam es zudem zu einem tragischen Motorradunfall bei Inzell. Ein 19-jähriger Waginger prallte dabei mit seiner Maschine heftig gegen eine Leitplanke und dann gegen eine Hauswand. Der junge Mann starb noch an der Unfallstelle.

Motorradfahrer verunglückt tödlich auf der B306

Bei Unterwössen 100 Meter in den Tod gestürzt

Im Chiemgau gab es zwei Tage später noch einen weiteren Toten zu beklagen. Ein 72-Jähriger aus dem südlichen Landkreis Traunstein stürzte am Sonntagnachmittag am Jochberg ab. Vermutlich war an einem felsdurchsetzten Steilhang ein Felsbrocken abgebrochen, so dass der Mann 100 Meter in die Tiefe stürzte. Er war vermutlich sofort tot.

Izzet S. erhängt in Zelle aufgefunden

Der mutmaßliche Doppelmörder von Rott ist tot! Wie die Polizei am Wochenende bestätigte, hat sich Izzet S., der Ende Februar mutmaßlich zwei Menschen brutal ermordet hatte, bereits am Freitagmorgen in einer forensischen Klinik in Straubing das Leben genommen. Er wurde erhängt in seiner Zelle aufgefunden.

Rott am Inn: Doppelmord durch Messerattacke

Sieben Tote vor einem Jahr

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hatte es übrigens eine noch schlimmere Serie von tödlichen Unfällen gegeben. Damals starben an einem verlängerten Wochenende in der Region insgesamt sieben Menschen bei Reit-, Flug-, Bade- oder Verkehrsunfällen. Zudem gab es ein Familiendrama.

Quelle: rosenheim24.de

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