Bibberwetter: Was machen die Freibäder?

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Landkreise - Ein Mai mit Regen und Kälte - niemand stellt sich den Sommer so vor. Auch nicht die Freibäder der Region. Sie müssen sich jetzt damit arrangieren.

Niedrige Temperaturen, keine Sonne und jetzt soll auch noch der Schnee kommen. Der Mai könnte untypischer nicht verlaufen.

Und auch die Freibäder warten vergeblich auf den Sommer. Rosenheim24 fragte nach, wie die Freibäder mit der momentanen Witterung umgehen:

Stadt und Landkreis Rosenheim:

Das Freibad in Rosenheim lässt sich von dem schlechten Wetter keinesfalls abschrecken und hat ganztätig geöffnet. Die Becken sind schließlich beheizt.

Im Kolbermoorer Freibad sieht es da schon anders aus. Derzeit ist nur bis zum Nachmittag, zwischen drei und vier Uhr, geöffnet. Doch je nach Wetterlage kann sich die Öffnungszeit noch weiter verkürzen.

Im Freibad Großholzhausen (Raubling) hat man sich auch für eine verkürzte Öffnungszeit entschieden. Bei dem momentanen schlechten Wetter haben Wasserratten eine Stunde Zeit ihr Bahnen zu schwimmen: Von 9 bis 10 Uhr.

Im Freibad in Au geht gerade gar nichts. Es ist einfach zu kalt. Erst wenn das Thermometer 15 Grad anzeigt, werden die Türen für die Schwimmer wieder geöffnet. Aber das ist im Moment nicht der Fall.

Wenige Kilometer weiter im Freibad in Bad Feilnbach ist bei dem schlechten Wetter von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Sollte es bald mit der Witterung aufwärtsgehen, wird wieder ganztätig von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Chiemgau:

Die meisten Freibäder müssen sich auch hier an den Außentemperaturen orientieren.

Dazu gehört zum Beispiel das Freibad in Bergen. Erst ab einer Lufttemperatur von 15 Grad wird hier geöffnet, auch wenn das Bad beheizt ist. 

Mit der gleichen Regelung müssen die Bäder in Teisendorf und Neukirchen auskommen. Auch hier geht nichts, solange das Thermometer die 15 Grad Marke nicht erreicht hat.

Im Freibad in Siegsdorf sieht es ähnlich aus. Zwar hat man am Vormittag von acht bis zehn Uhr geöffnet, doch auch dort werfen die Betreiber einen Blick auf die Temperaturanzeige. Ab 18 Grad wird hier der reguläre ganztägige Betrieb aufgenommen.

Das Warmbad in Traunstein dagegen öffnet unabhängig von den Temperaturen und dem schlechten Wetter.

Berchtesgadener Land:

Die Berchtesgadener Freibäder müssen mit verkürzten Öffnungszeiten auskommen. Darunter ist das Freibad Brodhausen in Freilassing, das die Becken beheizt. Geöffnet wird hier am Vormittag von acht bis zehn Uhr und am Nachmittag von 16 bis 19 Uhr.

Fast diesselbe Regelung hat auch das Erlebnisbad in Ainring festgelegt. Bei schlechten Wetter wird hier von acht bis zehn Uhr geöffnet. Am Nachmittag können die Schwimmer von 17 bis 19 Uhr vorbeikommen.

Im Freibad Marzoll verkürzt man auch die regulären Öffnungszeiten. Je nachdem wie es die Witterung zulässt werden die Türen zum Freibad unterschiedlich geöffnet.

Innsalzach:

Zwar haben die Freibäder in den Landkreisen am Inn in vielen Fällen ihre Becken beheizt, doch die Witterung lädt auch dort nicht zum Schwimmen im Freien ein.

Das Mühldorfer Freibad arrangiert sich in dieser Zeit mit einer verkürzten Öffnungszeit von neun bis 13 Uhr. Am Nachmittag öffnet es nochmals von 16 bis 19 Uhr.

Relativ unbeeindruckt von den Temperaturen und der Witterung ist das Waldbad in Waldkraiburg. Hier hat man durchgehend geöffnet.

Das Burgkirchner Freibad musste Mitte der Woche komplett dicht machen, obwohl mit Fernwärme geheizt wird. Wann wieder geöffnet wird, ist noch nicht absehbar.

Das Freibad in Töging hat im Moment offen. Doch die Saison hat nicht gut begonnen. Schon sechsmal hatte man schließen müssen.

Relativ unbeeindruckt von den Temperaturen und der Witterung ist das Freibad in Altötting. Hier hat man durchgehend geöffnet.

ig

Quelle: rosenheim24.de

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