Starb der Lkw-Fahrer an einem Herzinfarkt?

Altötting - Der Unfall des 68-Jährigen Fahrers eines Lkw gibt einige Rätsel auf: Er kam von der Straße ab und überfuhr Leitpfosten und Verkehrszeichen. Der Fahrer saß reglos auf dem Fahrersitz.

Am Mittwoch, 9. Juli, gegen 06.25 Uhr, fuhr ein 68-jähriger Fahrer eines unbeladenen Lastzuges (Kipper mit Anhänger) auf der B299 von Altötting i.R. Winhöring.

Einige hundert Meter nach Altötting-West geriet er ohne ersichtlichen Grund links von der Straße ab und überfuhr dabei einen Leitpfosten, ein Verkehrszeichen sowie einen großen Vorwegweiser. Nach weiteren 100 m kam er auf dem begrünten Bankett zum Stillstand. Zum Zeitpunkt des Querens bzw. Abkommens von der B299 kam dem Lastzug kein Fahrzeug entgegen, sodass niemand anderer behindert oder gefährdet wurde.

Ersthelfer bargen den Fahrer, der sich regungslos auf dem Fahrersitz befand, aus seinem Lkw und begannen sofort mit der Reanimation, die der kurz darauf eintreffende Notarzt des Kreisklinikums Altötting fortführte. Trotz dieser Maßnahmen bzw. der sofortigen ärztlichen Versorgung verstarb der 68-Jährige, der im Landkreis Regen wohnte und für eine dortige Spedition unterwegs war, im Kreisklinikum Altötting. Ursache könnten gesundheitliche Probleme gewesen sein. Dies bedarf jedoch noch einer Abklärung.

Der Lastzug wurde wegen eines eventuell verkehrstechnischen Gutachtens sichergestellt. Am Lkw entstand ein Schaden von ca. 4000 Euro; an den Verkehrseinrichtungen ein Schaden von ca. 3000 Euro. Die B299 war bis 8.30 Uhr an der Unfallstelle nur einseitig befahrbar. Zur Absicherung und Verkehrslenkung war die FFW Raitenhart im Einsatz.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Altötting

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © gbf

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