Mäusejagd in High-Speed

Rosenheim/Landkreis - Keinem heimischen Raubtier begegnen wir öfter als dem Großen Wiesel. Es ist an keinen bestimmten Lebensraum gebunden.

Es bevorzugt aber ein abwechslungsreiches Biotop mit Wiesen und Hecken, liebt als guter Schwimmer Wassernähe und ist daher besonders an Seerändern und Bachläufen anzutreffen. Auch in Geröllhalden auf 1500 Metern Höhe konnte ich es beobachten. Andererseits meidet „Mustela erminea“ auch nicht die Nähe des Menschen und fühlt sich in Parks oder alten Stallungen, in denen genügend Mäuse zu jagen sind, wohl. Der kleine Räuber ist überaus mutig und neugierig. Ich saß mit einem Gast auf einem etwa vier Meter hohen Jägerstand, als ich unter mir auf verschneitem Boden ein schneeweißes Wiesel bemerkte. Es lugte mit seinen schwarzen Knopfaugen aus einem Mausloch heraus. Wir setzten uns leise wieder hin, und ich begann, mit den Lippen zu mäuseln.


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Quelle: rosenheim24.de

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