Mann stundenlang gefoltert: Prozessauftakt

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Archivbild: Eine der Festnahmen soll im Hunderterblock stattgefunden haben.

Burghausen/Traunstein - Drei Männer sollen einen anderen Mann stundenlang schwer misshandelt, mit Messern auf ihn eingestochen und ihn verbrüht haben. Nun begann der Prozess am Landgericht.

In einem Prozess wegen schwerster Misshandlung haben am Landgericht Traunstein zwei Angeklagte Teilgeständnisse abgegeben. Während ein 21-Jähriger die Vorwürfe weitgehend einräumte, schob ein 23-Jähriger die Schuld seinen beiden Komplizen zu. Am Freitag soll der dritte Angeklagte gehört werden.

Die Männer sollen einen 32-Jährigen im Januar 2014 fünf Stunden lang brutal misshandelt haben. Nachdem sie das Opfer in einem Lokal in Burghausen kennengelernt hatten, gingen sie mit ihm zusammen in ihre gemeinsame Wohnung. Dort sollen sie brutal auf den Mann eingeschlagen, mit einem Messer auf ihn eingestochen und ihn mit heißem Wasser übergossen haben. Er erlitt dabei unter anderem Verletzungen der Organe, Verbrennungen und ein Schädel-Hirn-Trauma. Später sollen sie Geld gefordert und mit einer Pistole gedroht haben, ihn umzubringen und seine Mutter zu vergewaltigen.

Die Anklage lautet auf erpresserischen Menschenraub, versuchte und vollendete besonders schwere räuberische Erpressung, besonders schweren Raub und gefährliche Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass diese Taten fast ausnahmslos gemeinschaftlich begangen worden seien.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

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