Schlachtabfall-Spur: Die Hintergründe

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Marwang - Von einem Schlachthof sollten Abfälle nach Grabenstätt transportiert werden. Der Anhänger verlor jedoch seine Ladung und sorgte für eine kilometerlange Spur.

UPDATE 6:30 Uhr

Nach Recherchen der Bayernwelle, ist ein Landwirt aus Grabenstätt für die Fahrbahnverschmutzung verantwortlich. Dieser habe das Material am Schlachthof Traunstein legal für seine Biogas-Anlage erhalten. Es handelt sich dabei nicht um Schlachtabfälle im eigentlichen Sinn, sondern sollen eher Magen- und Darminhalte der Tiere sein. Ob und inwiefern der Landwirt nun für die Einsatzkosten für die Reinigung der Straße aufkommen muss, ist noch unklar.

Erstmeldung 12. November:

Am 11. November gegen 22 Uhr wollte ein Grabenstätter Abfälle vom Schlachthof Traunstein nach Grabenstätt transportieren. Die Abfälle waren zwar zunächst ordnungsgemäß auf einem Anhänger an einem Traktor geladen, jedoch löste sich während der Fahrt ein Verschluss am Anhänger. Die Ladung lief auf die Straße, während der Fahrer von Traunstein über Erlstätt Richtung Grabenstätt fuhr. Erst in Grabenstätt bemerkte der Fahrer des Traktors das Unglück.

Die Fahrbahnen zwischen Traunstein und Grabenstätt waren zum Teil sehr stark mit den Schlachtabfällen verschmutzt, teilweise lag der schmierige Belag mehrere Zentimeter auf der Straße.´

Anhänger verliert Schlachtabfälle

Um die Reinigung der Straßen kümmerten sich die Straßenmeisterei und die Feuerwehren Traunstein, Erlstätt und Grabenstätt, sowie einige Kehrmaschinen und Straßenreinigungsgeräte. Erst um 3 Uhr waren die Straßen einigermaßen von der Verunreinigung befreit.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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