18 DLG-Goldmedaillen 2016 mit Bestnoten

Schlossbrauerei Maxlrain ist Deutschlands Brauerei des Jahres

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v.l.: Dr. Erich Prinz von Lobkowicz (Inhaber und Geschäftsführer), Josef Kronast (Braumeister) und Roland Bräger (Brauereidirektor)

Maxlrain - Die Schlossbrauerei Maxlrain erhält „im Jahr des Bieres“ den Bundesehrenpreis in Gold - die höchste Auszeichnung für eine deutsche Brauerei. Auch Flötzinger Bräu wurde ausgezeichnet. 

Die kleine, oberbayerische Schlossbrauerei Maxlrain aus dem Rosenheimer Land ist „Deutschlands Brauerei des Jahres 2016“. Am Vorabend zum Festakt anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des Reinheitsgebotes, fand am Donnerstagabend im Festzelt im Ingolstädter Klenzepark der traditionelle „Deutsche Brauerabend“ statt. Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt MdB, zugleich amtierender „Botschafter des Bieres“, übergab als Ehrengast und Festredner den Bundesehrenpreis 2016.

22 Bundesehrenpreise – aber nur 1 Bundesehrenpreis in Gold

Nur 22 von heute über 1.250 deutschen Brauereien wurden an diesem für die Brauwirtschaft so wichtigen Abend ausgezeichnet. Grundlage für die Auszeichnung ist die Bier-Prüfung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft). Über 200 Brauereien hatten ihre Biere bei der DLG-Prüfung eingereicht, über 1.000 Biere wurden prämiert. Doch ist eine DLG-Goldmedaille nicht gleich einer DLG-Goldmedaille. Neben chemischen, mikrobiologischen und physikalischen Tests sowie Verpackungs- und Kennzeichnungsprüfungen der Biere ist die sensorische Prüfung entscheidend. Bei einer Doppel-Blindverkostung durch jeweils 5 Sachverständige erhält man ab der Gesamtnote 4,55 eine DLG-Goldmedaille. Kommt eine Brauerei bei mehreren Bieren auf eine Gesamtnote von über 4,8 steigt die Chance auf einen Bundesehrenpreis.

18 DLG-Goldmedaillen 2016 für die Schlossbrauerei Maxlrain

Bei der DLG-Prüfung 2016 erreichte die Schlossbrauerei 18 DLG-Goldmedaillen mit absoluten Spitzennoten. Dabei wurden 10 Biere bei der „klassischen“ Bierprüfung prämiert und 8 Biere in der erstmals ausgetragenen Kategorie „Craft-Biere“. Damit zeigte die Schlossbrauerei Maxlrain, dass sie auch in diesem zunehmend bedeutsamen Craft-Bier-Segment mit ihren handwerklichen Traditionsbieren höchsten Ansprüchen gerecht werden kann.

Kurzportrait Schlossbrauerei Maxlrain

Die Schlossbrauerei Maxlrain liegt idyllisch bei Bad Aibling im Rosenheimer Land, ca. 60 km südlich von München. Seit 1636 wird hier vor imposanter Alpenkulisse Bier gebraut. Die Schlossbrauerei ist ein echter Heimatbräu, privat geführt von Prinz und Prinzessin Lobkowicz. Wahrzeichen ist das Maxlrainer Renaissanceschloss mit seinen signifikanten Zwiebeltürmen, das die Maxlrainer Bieretiketten schmückt.

15 Bierspezialitäten zählt das Maxlrainer Stammsortiment – von Hellen Bieren, über Weißbiere, Schwarzbier und Pils bis hin zu saisonalen Spezialitäten, leichten und alkoholfreien Bieren.

Seit Jahren hat man sich einer konsequenten Qualitätsphilosophie verschrieben. „Wir brauen heute noch handwerklich. Bei uns dauert der Brauprozess mit Lagerung, je nach Biersorte, etwa sechs Wochen. Das ist aufwändig und deutlich kostspieliger als bei einer industriellen Fertigung. Doch man schmeckt es“, so Braumeister Josef Kronast.

Wenn man nur mit 4 Zutaten, streng nach dem Bayerischen Reinheitsgebot, brauen darf, muss die Qualität dieser 4 Rohstoffe exzellent sein. So bezieht die Schlossbrauerei ihre Gerste von regionalen Bauern, die spezielle, traditionelle Sorten für die Brauerei anbauen. Der Hopfen stammt von einem hochprämierten Hopfenbauern aus der Hallertau, der sich in gleicher Weise höchsten Qualitätsansprüchen verschrieben hat. Und das frische Brauwasser wird aus eigener Quelle gewonnen. Im eigenen Labor wird permanent und lückenlos die Qualität überwacht und sichergestellt. Das Renommé der Brauerei und die hervorragende Bierqualität haben dazu geführt, dass die Maxlrainer Biere heute auch überregional immer stärker nachgefragt werden und immer mehr Bierkenner sagen: UNSERAINER TRINKT MAXLRAINER.

Vom Philosoph zum Bräu - ein Portrait des Brauereiinhabers

Dr. Erich Prinz von Lobkowicz, Inhaber der Schlossbrauerei Maxlrain, lebt mit seiner Frau Prinzessin Christina und sechs Kindern auf Schloss Maxlrain. Er studierte Philosophie, Geschichte und Sinologie in Freiburg und München. Der promovierte Philosoph lehrte an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität. 1985 zog die Familie nach Maxlrain, um das verfallende „Kulturerbe“ zu pflegen. Damals betrat er erstmals die kleine Brauerei. Von Anfang an wollte der Philosoph sein Bier über die Qualität verkaufen. Maxlrain sollte eine „Schornsteinbrauerei“ bleiben - ohne übermäßiges Wachstum. Erich Prinz von Lobkowicz: „Damals hieß es, der Konsument könne die Qualität der Biere nicht beurteilen, schließlich seien alle Biere auf dem Markt gut. Aber die Menschen haben einen ganz untrüglichen Qualitätssinn, das hat sich bewiesen.“

Pressemitteilung CONNECTING.ART GbR

Quelle: mangfall24.de

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