Mayer: Legalisierung von Prostitution ein Fehler

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Stephan Mayer will das Prostutionsgesetz verändern.

Altötting/Berlin - Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer übt scharfe Kritik am 2001 beschlossenen Prostitutionsgesetz. Es habe zu einen Anstieg von Kriminalität geführt:

Gegenüber der BILD-Zeitung sagte der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer, dass es ein Fehler gewesen sei die Prostitution zu legalisieren.

Als Grund führt der Altöttinger Abgeordnete eine neue Studie der EU-Kommission an, die belegt, dass seitdem ein Anstieg an Zwangsprostitution zu verzeichnen ist. Im BILD-Interview stellte Mayer daher eine "Verbrechenszunahme im Rotlichtmilieu" fest und forderte eine strengere Regulierung.

Das Prositutionsgesetz:

Seit dem 1. Januar 2002 gilt in Deutschland das Prostitutionsgesetz.

In diesem wird die Prostitution als Dienstleistung geregelt und es sollte die rechtliche und soziale Stellung von Prostituierten verbessert werden. Sie gilt seitdem nicht mehr als sittenwidrig. Prostituierte können sich seitdem regulär in den gesetzlichen Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen absichern.

Zudem wurden im Strafgesetzbuch mehrere Paragrafen geändern, so dass die Schaffung eines angemessenen Arbeitsumfelds nicht mehr strafbar ist, solange keine Ausbeutung von Prostituierten stattfindet.

mg

Quelle: innsalzach24.de

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