Jeder zweite Rosenheimer ist im Sportverein!

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Rosenheim - Sport hat in Rosenheim einen hohen Stellenwert. Jeder zweite Rosenheimer ist Mitglied eines Sportvereins. Auch die Messe Rosenheim greift dieses Thema auf:

Sport hat in Rosenheim einen hohen Stellenwert. Die 80 Sportvereine zählen rund 30.000 Mitglieder quer durch alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten. Damit ist fast jeder zweite Rosenheimer Vereinsmitglied. Ein Gespräch mit Christian Weiss, dem Leiter des Sachgebietes Sport und Freizeit im Schul- und Sportamt der Stadt Rosenheim, und seiner Stellvertreterin Jutta Krebs.

Herr Weiss, was macht Rosenheim zu einer so sportlichen Stadt?

Christian Weiss: Die drei Hauptgründe sind sicherlich die große Anzahl an gut geführten Sportvereinen, die vielfältigen Sportstätten sowie die sehr guten landschaftlichen Bedingungen, die es ermöglichen, unterschiedlichste Sportarten zu betreiben. Wir haben die Berge, die ideal für den Wintersport, Bergläufe oder Mountainbikefahrten sind. Wir haben Flüsse und Seen für den Wassersport und auch mehrere Reitsportvereine betreiben schöne Anlagen. Hinzu kommt, dass die heimischen Vereine eine breite Palette an Sportarten bieten. Es gibt sowohl Einspartenvereine, die teils mit ausgefallenen Sportarten locken, als auch Mehrspartenvereine, die überwiegend den Bedarf im Breitensport gut abdecken.

Wie fördert die Stadt den Sport?

Christian Weiss: Die Stadt unterstützt die Sportvereine über Grundförderungen, Pachtzuschüsse oder Zuschüsse bei Baumaßnahmen, wie zuletzt beim Bau der neuen Sportanlage beim SV Westerndorf St. Peter. Die Stadt betreibt auch eigene Sportstätten, insbesondere Turnhallen, Lehrschwimmbäder und das Eisstadion. Zudem stehen Schulsportanlagen für Vereinsnutzung zur Verfügung. Alle diese Anlagen können wochentags kostenfrei von den Vereinen genutzt werden. Eine Besonderheit ist der Sportplatz-Pflegetrupp der Stadtgärtnerei. Dieser hält unter der Regie des Schul- und Sportamtes alle Vereinssportplätze in Schuss, inklusive der öffentlichen Freisportanlagen und der Bolzplätze.

Auch auf der Messe Rosenheim wird dem Sport ein Podium geboten.

Jutta Krebs: Während der Messezeit stellt die Kinold-Ausstellungsgesellschaft einen Teil der Inntalhalle kostenfrei für Aufführungen und Stände zur Verfügung. Das ist eine Super-Plattform für die Vereine, Schulen und Sportanbieter, sich zu präsentieren, verschiedenste Sportarten vorzustellen und natürlich Mitglieder zu werben. Wir vom Schul- und Sportamt koordinieren das Programm und freuen uns, wenn es gelingt, auf diese Weise das Sportleben in der Stadt weiter anzuregen.

Gibt es Schwerpunkte?

Christian Weiss: Das Thema Selbstverteidigung und Kampfsport ist gut vertreten. Ebenso rege ist die Tischtennisszene in Rosenheim. Dem Messepublikum werden aber auch unbekanntere Sportarten, wie zum Beispiel die Mannschaftssportart Lacrosse nähergebracht. Einer der Umlandvereine, der TSV Rohrdorf, wird darüber hinaus das Stockballspiel Floorball vorstellen.

Geplant sind zudem Vorführungen und Mitmachaktionen. Wie sehen sie aus?

Jutta Krebs: Ausgesprochen abwechslungsreich. An vielen Ständen können die Besucher selbst aktiv werden: beim Tischtennis, Torwandschießen, am Schießstand oder im Tauchtruck, den der Messeveranstalter sponsert. Daneben sind auf der Bühne bis zu zwölf Vorführungen pro Tag geplant. Gezeigt werden z. B. Schwertkämpfe mit Musik, Akrobatik- und Tanzaufführungen verschiedener Schulen, American Football, Kickbox-Aerobic oder gemeinsame Flashmob-Auftritte der Grundschule Erlenau und der Philipp-Neri-Schule, die bei der Inklusion eng zusammenarbeiten.

Sport bzw. die Sportvereine in Rosenheim sind also Orte der Begegnung und der Inklusion?

Jutta Krebs: Genau. Auf der Messe sind daher das Sonderpädagogische Förderzentrum oder der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverein genauso eingebunden wie die klassischen Schulen und Sportvereine. Vielleicht gibt es auch einen Rollstuhlparcours, auf dem Menschen mit und ohne Behinderung ihre Geschicklichkeit beweisen können. Diese Aktion wäre für das gegenseitige Verständnis sicherlich förderlich.

Zur Messe:

Die Messe Rosenheim findet von 18. bis 26. April auf der Loretowiese in Rosenheim statt. Sie ist täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die ideellen Träger der Ausstellung sind die Stadt und der Landkreis Rosenheim. Mit 300 Ausstellern ist die Messe Rosenheim die größte und bedeutendste Verbrauchermesse in Südostbayern.

PR-Meldung Kinold-Ausstellungsgesellschaft mbH

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Quelle: rosenheim24.de

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