Miniladen in neuem Gewand

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Rosenheim - Der Miniladen in der Lessingstraße erstrahlt in neuem Gewand. Nun können Kunden in angenehmer Atmosphäre ihr Einkäufe erledigen oder sich mit ihren Liebsten zum Tratsch treffen.

Der Miniladen in der Lessingstraße bietet den Bewohnern im Stadtteil eine Einkaufsmöglichkeit in ihrer Nähe - aber nicht nur das: Er ist auch Treffpunkt und Platz des öffentlichen Lebens. Er lebt vom hohen Engagement der zum großen Teil ehrenamtlichen Mitarbeiter. Um sowohl den Beschäftigten als auch den Kunden Arbeiten bzw. Einkaufen in angenehmer Atmosphäre zu ermöglichen, wurde Ende November in Zusammenarbeit mit Rebekka Gerl von Soziale Stadt Rosenheim eine umfassende Renovierungsaktion gestartet: Ein neuer Boden wurde verlegt, die Wände erhielten einen neuen Anstrich, alte Metallregale wurden durch Holzregale ersetzt. Fast eine Woche wurde fast rund um die Uhr „gewerkelt“ – und das ehrenamtlich. Die Mitarbeiter sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, sie finden, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben. „Der Verkaufsraum wirkt wärmer, einladender und moderner.“ so Frau Hilde Wagner, die sich im Miniladen ehrenamtlich engagiert, seit er 2003 eröffnet wurde.

Des Weiteren wurde das aktuelle Sortiment um ein Angebot aus regionalen Produkten ergänzt. Unter Anderem sind jetzt Honig, Mehl, Nudeln, Liköre, und Säfte aus dem Umland im Miniladen erhältlich. Dies soll einerseits einen kleinen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft in der Region leisten und andererseits einen breiteren Kundenkreis auf den Miniladen in der Lessingstraße aufmerksam machen. Denn wer bewusst einkauft weiß längst um die Vorteile regionaler Produkte: Kurze Transportwege schonen Umwelt, garantieren Frische und es werden meist kleine Betriebe unterstützt, die mit ihren selbst erzeugten, hochwertigen Produkten eine wichtige Alternative zu den allgegenwärtigen Großhandelsketten bieten. Dazu Marktleiter Sepp Michlbauer: „Es freut mich, dass sich was tut im Miniladen. Ich glaube auch, wenn die Leute merken, dass hier etwas passiert, kommen sie auch gerne her und machen sich selbst ein Bild.“

Soziale Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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