Mord oder Totschlag aus Heimtücke

Rosenheim/Traunstein - Im Februar 2011 tötete ein Pizzabäcker seine Ex-Ehefrau (38). Obwohl seine Schuld feststeht, wird der Prozess im Oktober neu aufgerollt.  

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Die Frau starb grausam und qualvoll: Zwölf massive Schläge mit einem Stock auf den Kopf trafen sie, zudem wurde sie von fünf Messerstichen mit einem Küchenmesser in den Oberkörper schwerst verletzt und letzlich mit einer Strumpfhose gedrosselt. Im August 2011 wurde der Täter vom Landgericht Traunstein zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Im März 2012 aber entschied der Erste Strafsenat am Bundesgerichtshof, dass dieses Urteil keinen Bestand mehr haben darf und erteilte eine Verfahrensrüge an Traunstein. Der Prozess wird nun am 19., 23. und 24. Oktober neu aufgerollt.

Die Verteidiger des 43-Jährigen plädieren auf Totschlag. Es sei kein Mord aus Heimtücke gewesen.

Lesen Sie mehr zur Argumentation der Verteidigung hier auf ovb-online.de

red

Quelle: rosenheim24.de

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