Gewaltverbrechen am Donnerstag?

Neue Erkenntnisse im Mordfall Miro B.

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Das Mordopfer Miro B. lebte am Rand der Rosenheimer Gesellschaft: Kommt der Täter aus der Trinkerszene?

Rosenheim - Die Polizei ermittelt auf Hochtouren, um den Mord an Miro B. (59) aufzuklären. Das soziale Umfeld des Opfers erschwert diese Arbeit jedoch.

Die Rosenheimer Polizei ermittelt derzeit in der Trinkerszene der Stadt, um den Mord an Miro B. aufzuklären. Wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet, seien das jedoch Zeugen, die nur ungern mit der Polizei zu tun haben und lediglich unpräzise Angaben machen könnten. Auch unsere Recherchen am Montag ergaben, dass sich der 59-Jährige überwiegend in Gesellschaft sozialer Randgruppen bewegte.

Immerhin: Offenbar können die Beamten mittlerweile den Tatzeitraum eingrenzen. Es gibt Hinweise, dass Miro B. am Mittwoch (29. Oktober) noch am Leben war, so das OVB. Bisher ging die Polizei von einem möglichen Tat-Zeitfenster von Dienstagabend bis Donnerstagnachmittag aus.

Der Kroate kam Anfang der 1990er-Jahre nach Rosenheim. Zuletzt lebte er als Sozialhilfeempfänger alleine und zurückgezogen in seiner Wohnung in der Papinstraße, was Nachbarinnen unserer Redaktion bestätigten.

Unter der Telefonnummer 08031 / 2000 werden weiterhin Zeugen gesucht, die Auskünfte über das Opfer oder mögliche Begleitpersonen geben können.

Polizeisprecher Thalmeier zum Stand der Ermittlungen:

Der Tatort in der Papinstraße

Gewaltverbrechen in Rosenheim

Gewaltverbrechen: Polizei durchsucht Umgebung

Lesen Sie einen ausführlichen Artikel über das Gewaltverbrechen auch in den OVB-Heimatzeitungen oder hier auf ovb-online.de

Quelle: rosenheim24.de

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