Behördenverlagerung

Jetzt also doch! Das Amt kommt nach Mühldorf

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Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (links) mit Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber (Mitte) und Landrat Georg Huber
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Mühldorf - Damit haben die Spekulationen ein Ende. Das Amt für ländliche Entwicklung kommt in die Kreisstadt. Von Anfang an galt Mühldorf als Favorit.

Das Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern (ALE) kommt im Zuge der Behördenverlagerung der Bayerischen Staatsregierung nach Mühldorf. Dies hat das Bayerische Landwirtschaftsministerium am Mittwochnachmittag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Längst hatte es Spekulationen gegeben, dass die Entscheidung zugunsten der Kreisstadt bereits gefallen sei. Im Mai hatte Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch die Gerüchte öffentlich angesprochen. Neben Mühldorf und Waldkraiburg hatten auch Neumarkt-St. Veit und Ampfing Interesse am Amt bekundet.

Brunner: Zentrale Lage sprach für Mühldorf

Laut Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, der die Entscheidung zugunsten der Kreisstadt nach einem Treffen mit Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber und Landrat Georg Huber verkündete, waren für die Wahl des Standorts die zentrale Lage Mühldorfs im Landkreis, die ausgezeichnete Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus der näheren Region und die gute Ausstattung mit Einrichtungen der Nahversorgung und der Daseinsvorsorge ausschlaggebend.

Ein weiterer Pluspunkt von Mühldorf: die Berufsschule. Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte, werden fast alle künftigen Beschäftigen erst noch ausgebildet und eingearbeitet. "Hier werden nicht Personen verlagert, sondern attraktive Ausbildungschancen für junge Menschen vor Ort geschaffen", so Landwirtschaftsminister Brunner. Einen konkreten Zeitplan für die Verlagerung gibt es noch nicht. Nach Information des Ministeriums ist für die vom Bayerischen Ministerrat beschlossene Behördenverlagerung ein Zeitraum von bis zu zehn Jahren veranschlagt.

Quelle: innsalzach24.de

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