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Kein Geld für die Gedenkstätte

Der NS-Bunkerbogen, ein Rest der Ruine des Mettenheimer Fliegerbunkers: In dem 400 Meter langen Bunker wollte das Nazi-Regime Jagdflugzeuge herstellen. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges waren dann dort mehr als 2000 KZ-Zwangsarbeiter ums Leben gekommen.
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Der NS-Bunkerbogen, ein Rest der Ruine des Mettenheimer Fliegerbunkers: In dem 400 Meter langen Bunker wollte das Nazi-Regime Jagdflugzeuge herstellen. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges waren dann dort mehr als 2000 KZ-Zwangsarbeiter ums Leben gekommen.

Mühldorf - Für eine Gedenkstätte im Mühldorfer Hart wird es kein Geld aus Berlin geben. Ein Expertengremium lehnte den Antrag der Stiftung bayerischer Gedenkstätten ab.

Das Konzept stand, nur an der Finanzierung haperte es. Und nun die Hiobs-Botschaft aus Berlin: Für das Bunkergelände im Mühldorfer Hart soll kein Geld von der Gedenkstättenstiftung des Bundes bereitgestellt werden. Laut dem Mühldorfer Anzeiger wurden dafür drei Gründe genannt: Zum einen gab es Zweifel an der bundesweiten Bedeutsamkeit des Bunkerbogens. Zum anderen wurde die Aufteilung der Gedenkstätte auf mehrere Orte verteilt bekrittelt: das Konzept sei nicht schlüssig. Zum dritten wurde die Dauerhaftigkeit in Frage gestellt, weil es nicht nur einen Träger der Gedenkstätte gebe sondern ein Miteinander von Stiftung, Landkreis und Kommunen.

Wie berichtet, sollte aus dem Gelände ein Erinnerungsort werden. Das Staatliche Bauamt Rosenheim hatte eigens dafür einen Architektenwettbewerb veranstaltet. Die Vorgabe war, aus dem einzigen verbliebenen Bunkerbogen, dem ehemaligen KZ-Außenlager sowie dem früheren Massengrab drei Gedenkorte zu machen. Der Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros "Latz und Partner" sah hierfür eine freistehende Plattform vor, die in das Bunkergelände hineinragt.

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rr/bla

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