Eritreer (19) in München gesucht

Brutale Tritte gegen Kopf: Mordkommission ermittelt

Maxvorstadt - In der Nacht zum 1. April kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern. Diese eskalierte und ein 19-Jähriger trat dem Opfer mehrere Male brutal gegen den Kopf.

Am Samstag, den 1. April, um kurz nach 5 Uhr, kam es auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Theresienstraße zu einer Auseinandersetzung unter eritreischen Männern.

In der Nacht von Freitag, 31. März, auf Samstag, 1. April, befand sich der 24-jährige (spätere) Geschädigte mit zwei Landsmännern in einer Bar in München Maxvorstadt. Dort befand sich auch der 19-jährige (spätere) Tatverdächtige mit mehreren Begleitern.

Nachdem alle die Bar aufgrund Geschäftsschluss um 5 Uhr verlassen mussten, trafen die alkoholisierten Beteiligten am U- Bahnhof Theresienstraße wieder aufeinander.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es aus der Gruppe des 24-Jährigen zu Beleidigungen und Tätlichkeiten gegenüber der Gruppe um den Tatverdächtigen. Im Zuge der weiteren Auseinandersetzung kam der Geschädigte letztlich zu Boden und der 19-Jährige trat mit stampfenden Bewegungen mit seinem Fuß mehrfach auf diesen ein, sodass dieser zunächst regungslos liegen blieb.

Beim Eintreffen der verständigten Polizeibeamten konnten nicht mehr alle beteiligten Personen angetroffen werden. Der Geschädigte begab sich selbst zum Arzt.

Der Vorfall war durch die Überwachungskameras des MVG aufgezeichnet worden. Nach Sichtung des Bildmaterials wertete die Staatsanwaltschaft München I den Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt. Aus diesem Grund übernahm ab Donnerstag, den 6. April, die Mordkommission München die Ermittlungen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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