Drei Verletzte in München, auch ein Wasserburger

Schwulenfeindliche Attacke: Sieben Personen schlugen auf Männer ein

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München - Drei junge Männer wurden am Samstag von einer Personengruppe mit schwulenfeindlichen Beleidigungen beschimpft und körperlich angegriffen. 

Zu einem schlimmen Angriff kam es am Samstag, den 23. November, gegen 00.50 Uhr am Stachus in München. Drei junge Männer im Alter von 21, 22 und 25 Jahren, zwei aus dem Landkreis München und einer aus Wasserburg fuhren mit der Rolltreppe vom Sperrgeschoss zum Bahnsteig der U-Bahn berichtet das Polizeipräsidium München. 

Auf der anderen Seite der Rolltreppe kam ihnen eine Gruppe von sieben Personen entgegen. Kurz danach wurden die drei jungen Männer durch die sieben Menschen übel mit homophoben Beleidigungen beschimpft. Ein 19-jähriger in der Angreifergruppe zog den Nothalt der Rolltreppe. Daraufhin griff die größere Personengruppe die drei jungen Männer an, schlug und trat sie. Alle drei wurden dabei leicht verletzt. Die Angreifer machten sich davon. Zwei von ihnen, der 19-Jährige, der die Notbremse gezogen hatte und ein weiterer 19-Jähriger wurden von der Polizei kurz darauf festgenommen. Die anderen fünf Verdächtigen entkamen. 

Die beiden festgenommenen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Weil die Tat homophob motiviert war, wurden die weiteren Ermittlungen durch das Kommissariat 44, zuständig für politisch motivierte Kriminalität, übernommen. Es wird unter Anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung und dem Missbrauch von Notrufen ermittelt.

jv/Pressemeldung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

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