Niemand reagierte auf ihre Hilferufe

Männer waren über Tage auf der Isar-Insel gefangen 

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Die Weideninsel, umgeben von der Isar. Es ist nur ein kurzer Weg bis zum nächsten Ufer, doch bei einer starken Störmung ist er lebensgefährlich. 
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Zwei Männer wurden am Montag vom heftigen Starkregen überrascht und saßen bis Donnerstag auf einer Isar-Insel auf Grund der reißenden Störmung fest.

Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Ein BR-Reporter habe die hilflosen Männer (38 und 45 Jahre alt) entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Zuvor verloren die Männer ihre Handys, die von der Strömung mitgerissen wurden. Niemand habe auf ihre Hilferufe reagiert. 

"Wir haben so oft rübergerufen und die Leute haben gesagt, ja, wir holen Hilfe, aber keiner hat dann wirklich Hilfe gerufen", so einer der geretteten Männer gegenüber dem BR.

Der unglaubliche Vorfall ereignete sich auf der Weideninsel, zwischen der Wittelsbacher und der Reichenbach-Brücke im Stadtteil Au-Haidhausen. 

Mit der Zeit wurden sie panischer

Die beiden Männer wollten für eine Nacht dort übernachten, hatten fünf Liter Wasser und Brot als Proviant dabei. Wie die tz berichtet, gerieten die beiden Männer aber zunehmend in Panik, als ihre Lebensmittel zur Neige gingen

Auch ihr Zelt ging im Sturm und Regen verloren. Völlig durchnässt und durchgefroren wurden sie nun endlich gerettet. 

Quelle: rosenheim24.de

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