15-Jähriger in München in künstliches Koma versetzt 

Paar findet Jugendlichen in Blutlache 

Au/München - Ein unbekanntes Paar findet einen schwerverletzten Jugendlichen aus Somalia auf dem Gehweg liegen. Die alarmierte Notzarzt bringt den Jungen in ein Krankenhaus. Dort wird er auf der Intensivstation behandelt und in ein künstliches Koma versetzt.

Am Sonntag, gegen 8.30 Uhr, verständigte ein bislang namentlich unbekanntes Paar die Nachtwache einer Jugendpension darüber, dass auf dem Gehwegin der Nockherstraße ein verletzter Jugendlicher in einer Blutlache liegen würde. 

Gemeinsam wurde er zur Jugendpension gebracht und von dort aus der Notarzt verständigt. Der verletzte Jugendliche kam in ein Krankenhaus und wird dort stationär auf der Intensivstation behandelt. Aufgrund schwerer innerer Verletzungen, insbesondere am Schädel, wurde er im Laufe des Tages in ein künstliches Koma versetzt.

Es wurde zu diesem Zeitpunkt von einer akuten Lebensgefahr ausgegangen. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 15-Jährigen aus Somalia. Anfangs war er noch ansprechbar, konnte aber zum Hergang keine weiteren Angaben machen. Der 15-Jährige hatte wohl offensichtlich zuvor berauschende Mittel geraucht. 

Kriminalpolizei vermutet Fremdverschulden 

Wie es nun zu den Verletzungen kam, ist momentan komplett unbekannt. Die Münchner Kriminalpolizei hat diesbezüglich die Ermittlungen wegen Verdacht auf Körperverletzung aufgenommen. Es wird in alle Richtungen ermittelt. Sobald der Jugendliche wieder aus dem Koma erwacht ist und vernehmungsfähig ist, wird er von der Polizei zur Sache vernommen.

Zeugenaufruf

Wer kann zu dem Vorfall irgendwelche Angaben machen und hat entsprechende Beobachtungen gemacht? Insbesondere das unbekannte Pärchen, das den Jugendlichen aufgefunden hat, wird gebeten sich mit der ermittelnden Dienststelle in Verbindung zu setzen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 26, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

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