Mord in Aubing

85-Jähriger tötet Ehefrau: Mitleid und Verzweiflung Tatmotiv?

Aubing/München - Nachdem am 26. Dezember bereits ein Mord in Raubling geschah, gab die Polizei nun ein weiteres Tötungsdelikt bekannt: Ein 85-jähriger Rentner brachte ebenfalls am Montag seine Ehefrau um. 

Update, 19.20 Uhr: Mitleid und Verzweiflung Motiv für Tat?

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, gelten Mitleid und Verzweiflung, möglicherweise auch der Wunsch, nicht mehr länger zur Last fallen zu wollen derzeit als Motiv. Was genau jedoch geschehen ist, sei immer noch nicht klar. In ihrer Nachbarschaft seien sie bekannt und beliebt gewesen. Die Mordkomission ermittle nun wegen Totschlags. Wegen des hohen Alters und der angeschlagenen Gesundheit des Senioren sei ein Prozess aber unwahrscheinlich.

Erstmeldung:

Am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages wurde ein 85-jähriger Rentner in dessen Wohnung im Münchner Stadtteil Aubing von seinem Sohn verletzt und stark blutend aufgefunden. Offensichtlich hatte der Mann versucht sich das Leben zu nehmen. Zuvor hatte der 85-Jährige allerdings wohl im Laufe der Nacht seine 84-jährige pflegebedürftige Ehefrau getötet.

Deshalb wurde die Mordkommission eingeschaltet, die nun wegen eines Tötungsdeliktes ermittelt. Zum Tathergang oder der Motivlage können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Der verletzte 85-Jährige wurde in eine Klinik eingeliefert.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter einen Unterbringungsbefehl gegen den 85-jährigen Tatverdächtigen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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