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Wiesn-Blaulicht, Tag 13

Vergewaltigung, Handy im falschen Flugmodus und ein Hitlergruß von einem Mann aus dem Kreis Mühldorf

Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild)
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Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild).

Tag 13 auf der Wiesn, Tag 13 mit teils kuriosen Einsätzen rund um das Münchner Oktoberfest. Diesmal: Warum ein Handy im Flugmodus die Rettungskräfte beschäftigte, eine nachträglich angezeigte Vergewaltigung und ein Mann aus dem Landkreis Mühldorf, der in einem Zelt den Hitlergruß zeigte.

München – Immer wieder beschäftigen teils kuriose Zu- und Unfälle den Wiesn-Sanitätsdienst auf dem Münchner Oktoberfest. So auch am Donnerstag (29. September), als eine 57 Jahre alte Münchnerin mit einer Kopfplatzwunde bei den Rettungskräften vorstellig wurde. Soweit eigentlich nicht ungewöhnlich, doch wie es zu der Verletzung kam, war durchaus nicht alltäglich.

Wie die Retter der Aicher Ambulanz berichten, wurde die Frau von einem fliegenden Handy am Kopf getroffen. Das Telefon, das vermutlich von einem Fahrgast nicht sicher verstaut wurde, kam plötzlich aus einem Fahrgeschäft angeflogen. Der Sprecher der Ambulanz, Markus Strobl, folgerte daraus, dass das Handy wohl im falschen Flugmodus betrieben worden sei. Die Ärzte mussten die Platzwunde nähen, anschließend konnte die Frau aus der Sanitätsstation entlassen werden.

Nachträglich angezeigte Vergewaltigung

Deutlich ernster ging es für die Einsatzkräfte der Polizei zu: Bereits am Mittwoch (28. September) kam eine 37-jährige Engländerin abends auf die Wiesn-Wache und zeigte eine Vergewaltigung vom Vortag an. Ihren Angaben zufolge sei sie am Dienstag (27. September) gegen 23 Uhr aus einem Festzelt heraus und anschließend auf eine der Toiletten gegangen.

„Hier folgte ihr ein unbekannter Mann in die Kabine und nahm dort gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihr vor. Nachdem sich die 37-Jährige sofort wehrte und ihm ins Gesicht schlug, flüchtete der Täter in unbekannte Richtung“, schildert das Polizeipräsidium München die schrecklichen Szenen.

Nun fahndet die Polizei nach dem Täter, der etwa 170 Zentimeter groß und etwa 40 Jahre alt war. Er hatte Polizeiangaben zufolge eine kräftige Statur, kurze Haare, einen Drei-Tage-Bart sowie eine mitteleuropäische Erscheinung. Der Mann war mit einem weißen T-Shirt und Bluejeans bekleidet.

Personen, die Angaben zum Tatablauf oder zum Täter machen können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 15 (Sexualdelikte) unter der Telefonnummer 089/2010-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mann aus dem Kreis Mühldorf zeigt Hitlergruß in Festzelt

Ein 52 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Mühldorf musste am Donnerstagabend gegen 20.20 Uhr mit den Beamten auf die Wiesn-Wache. Der Grund: Er zeigte gegenüber einem 29 Jahre alten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Hitlergruß, nachdem dieser ihn in einem Festzelt aufgefordert hatte, den Gang freizumachen. Auch einige Beleidigungen flogen in Richtung des Security-Mitarbeiters.

Zur weiteren Anzeigenaufnahme wegen Volksverhetzung und Beleidigung wurde der 52-Jährige vor Ort festgenommen und anschließend auf die Wiesn-Wache gebracht. Nach der Erledigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.

aic

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