Tragische Bergunfälle am Wochenende

Münchner stürzt vor den Augen seines Sohnes ab

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Wien - Gleich zwei tragische Bergunfälle haben sich am Wochenende ereignet: Zwei Kletterer sind vor den Augen ihrer Begleiter in den Tod gestürzt.

Ein Münchner Kletterer ist in Tirol 80 Meter in die Tiefe gestürzt und vor den Augen seines Sohnes gestorben. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, geschah das Unglück am Vortag auf der Fleischbank, einem Gipfel nahe der bayerischen Grenze. Der 57-Jährige Münchner seilte sich ab, doch er verzichtete auf spezielle Sicherungsknoten. So rutschte das Seilende durch eine Öse, und er stürzte ab. Er war mit seinem Sohn und zwei anderen Deutschen unterwegs. Einer der Bergsteiger versuchte noch vergeblich, das Seil mit bloßen Händen zu stoppen. Der 57-Jährige starb am Unfallort.

Ein anderer tragischer Unfall hat einer 59 Jahre alten Bergsteigerin auf dem Gamsknogel bei Inzell (Kreis Traunstein) das Leben gekostet. Die Frau war am Samstagnachmittag vor den Augen ihres Ehemannes in den Tod gestürzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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