"Laugen-Attacke" in Münchner S-Bahn

Tuntenhausenerin verätzt: Polizei sucht diese Frau

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München/Tuntenhausen - Anfang Oktober erlitt eine 16-Jährige aus Tuntenhausen schwere Verätzungen, nachdem sie sich auf einen mit Lauge kontaminierten Platz in einer S-Bahn gesetzt hatte. Die Polizei sucht deswegen nun die Täterin:

Am Montagmorgen, 5. Oktober, kam es zu einem Vorfall in der S4 Richtung Ebersberg, bei welchem sich später ein weiblicher Fahrgast, eine 16-Jährige aus Tuntenhausen, schwere Verätzungen am Gesäß zuzog, welche operativ behandelt werden mussten.

Die Ermittlungen des Fachkommissariats ergaben nun folgenden Sachverhalt:

Am Montag, 5. Oktober, gegen 8.19 Uhr, bestieg eine Frau die S-Bahn der Linie S4 im Münchner S-Bahnnetz und fuhr bis nach Grafing-Bahnhof, wo sie gegen 8.40 Uhr ausstieg. In der S-Bahn hatte sie eine Plastiktüte auf dem Nebensitz abgestellt, aus welcher eine ätzende Flüssigkeit auf den Sitz und den Boden davor auslief. Die Frau kümmerte sich nicht weiter um den von ihr verursachten Schaden. Nachdem mehrere Fahrgäste nach Feststellung der Verunreinigung den Platz mieden, setzte sich bei der Rückfahrt der S-Bahn am Ostbahnhof eine Jugendliche auf den kontaminierten Platz. Durch die ätzende Flüssigkeit zog sie sich die oben beschriebenen Verletzungen zu.

Die Staatsanwaltschaft München I bewertet den Vorgang nach Sichtung der Videoaufzeichnungen als gefährliche Körperverletzung und erwirkte einen richterlichen Beschluss zu Öffentlichkeitsfahndung.

Die Beschreibung der Gesuchten:

Weiblich, ca. 45-50 Jahre alt, braune halblange nach hinten zusammengebundene Haare; trug eine schwarze Jacke oder einen schwarzen Mantel, schwarze Hose und Turnschuhe mit roten Schnürbändern; sie führte eine braune Handtasche und eine weiße Plastiktüte mit der Aufschrift "H & M" mit sich.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeden anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

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