Nach Gondelunfall: Erste Mädchen wieder zu Hause

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Aus diesem Karussell wurden die Kinder herausgeschleudert.

Hemau - Nach dem Gondelunfall bei dem Volksfest in Hemau nahe Regensburg haben zwei elfjährige Mädchen das Krankenhaus wieder verlassen können. Eine Neunjährige wird wegen ihrer Verletzungen weiter behandelt.

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Ein weiteres Mädchen (13), das mit einem Schock ins Krankenhaus gekommen war, konnte ebenfalls wieder nach Hause, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Regensburg mitteilten. Eine Neunjährige, die aus der Gondel geschleudert worden war und schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, musste weiter im Krankenhaus bleiben. Lebensgefahr bestand für das Kind nicht. Unklar ist weiter, warum bei der Karussellfahrt am Dienstagabend eine Haltestange gebrochen war. Die Staatsanwaltschaft Regensburg gab mehrere Gutachten in Auftrag, die Gondel und das Fahrgeschäft blieben sichergestellt.

Mitten in der Fahrt war das Halterohr abgebrochen, wodurch die Gondel, die mit drei Mädchen besetzt war, ausscherte und gegen mehrere Metallpfosten und auf den Holzboden prallte. Bei dem Karussell fahren mehrere Gondeln hintereinander im Kreis und gleichzeitig nach oben und unten. Gehalten werden sie mit Stangen, die in der Mitte des Karussells befestigt sind.

Haltestange bricht: Mädchen fliegen aus diesem Karussell

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Vor den Augen ihrer draußen stehenden 13-jährigen Schwester wurde die Neunjährige aus der Gondel geschleudert. Ihre andere Schwester (11) und eine Freundin (11) konnten sich in der Gondel halten, wurden aber ebenfalls verletzt. Alle Mädchen stammen an dem Landkreis Regensburg.

dpa

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