Nach Brunnen-Unglück: Mann stirbt in Klinik

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Geratskirchen - Vier Feuerwehren leisteten am Sonntag ganze Arbeit um einen Mann in Poxöd (Kreis Rottal-Inn) aus einem Brunnen zu retten. Tags darauf erlag er seinen Verletzungen.

Bei Wartungsarbeiten in einem Brunnen wurde der 33-Jähriger am Sonntag in 25 Metern Tiefe bewusstlos. Sein 26-Jähriger Bruder ließ sich mit einer Seilwinde ebenfalls in den Brunnen hinunter, nachdem der 33-Jährige Landwirt auf Zuruf nicht mehr reagierte. Sofort verständigte er die Feuerwehr Geratskirchen.

Unter Hinzuziehung weiterer Wehren und der Höhenrettung der Werkfeuerwehr Gendorf konnte der 33-jährige zunächst mit Atemluft versorgt und schließlich geborgen werden. Er wurde mit Verdacht auf eine schwere Kohlenmonoxidvergiftung mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Am gestrigen Montag gegen 17.15 Uhr erlag der 33-Jährige in der Klinik seinen schweren Verletzungen.

Die Feuerwehr konnte am Brunnenboden eine CO-Konzentration, die um ein Vielfaches über dem unbedenklichen Wert lag, messen. Zwei weitere Familienmitglieder mussten wegen Schocks und Kreislaufproblemen durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Arbeitsunfall in Poxöd

Pressemitteilung Polizeipräsidium Niederbayern

Quelle: rosenheim24.de

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