Nach Tod von Lotto-Geschäftsfrau Fahndung mit Handzetteln

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Beamte bergen die Leiche der 76-jährigen Betreiberin des Geschäftes. Sie war am Morgen von der Polizei tot im Laden aufgefunden worden.

Nürnberg - Nach dem Tod einer Lottokiosk-Betreiberin in Nürnberg am Karsamstag fahndet die Polizei nun mit Handzetteln nach dem Täter. Sie war am Karsamstag in ihrem Laden tot aufgefunden worden.

Ermittler hätten rund um den Tatort im Westen Nürnbergs rund 1000 Fahndungsaufrufe verteilt, von denen sie sich Hinweise auf verdächtige Beobachtungen erhofften, teilte die Polizei am Dienstag mit. Auch an Tankstellen und Geschäften in der Umgebung des Tatorts wurden die Aufrufe ausgelegt. Ebenso prüften Kripobeamte, ob es an einer der Tankstellen Videoaufzeichnungen von Überwachungskameras gibt, die bei der Ermittlung des Täters helfen könnte.

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Tod von Geschäftsfrau weiter ungeklärt

Bislang seien bei der Mordkommission rund ein Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen; eine heiße Spur sei aber nicht darunter. Die Befragungen rund um den Tatort werden deshalb fortgesetzt. Gesucht wird auch weiterhin nach einem anonymen Anrufer, der sich am Morgen des Karsamstag mit ausländischem Akzent von einer Telefonzelle aus bei der Rettungsleitstelle meldete und darauf hinwies, das in dem Lottoladen "etwas passiert sein könnte". Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, hat das Landeskriminalamt eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

Tote Frau in Lottogeschäft - Bilder vom Tatort

Nürnberg: Tote Frau in Lottogeschäft gefunden

Die 76 Jahre alte Inhaberin des Lotto-Geschäftes war nach dem anonymen telefonischen Hinweis tot in ihrem Laden gefunden worden. Über die genaue Todesursache der Frau, die laut Obduktion erwürgt oder erdrosselt worden war, machte die Polizei auch weiterhin keine Angaben. Nach bisherigen Ermittlungen hatte die Frau am Karsamstag gegen 5.00 Uhr früh ihr Geschäft geöffnet, was aber nicht ungewöhnlich sei. In der folgenden Stunde müsse es dann zu einem Kampf gekommen sein, wobei die Frau niedergeschlagen und dann getötet wurde. Da einige Packungen Zigaretten aus dem Geschäft fehlten, gehen die Beamten inzwischen von einem Raubmord aus.

dpa

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