21-Jährige in Rosenheim vergewaltigt

Polizei-Taucher suchen Mangfallkanal ab!

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Rosenheim - Am frühen Sonntagmorgen wurde eine 21-Jährige am Mangfallkanal überfallen, in ein angrenzendes Waldstück gezerrt und dort vergewaltigt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Inzwischen sind auch Taucher im Einsatz:

UPDATE, 12.30 Uhr:

Die Vorbereitungen für den Taucheinsatz vor Ort laufen. In Bälde sollen die ersten Einsatzkräfte ihre Arbeit im Wasser beginnen.

Bilder vom Polizeieinsatz am Mangfallkanal

UPDATE, 11.55 Uhr:

Inzwischen sind auch die Taucher der Bereitschaftspolizei am Mangfallkanal im Einsatz. Die Taucher sollen in Tatortnähe den Fluss nach Gegenständen absuchen, die im Zusammenhang mit der Vergewaltigung stehen könnten. Wann diese Arbeiten abgeschlossen sind, ist unklar.

Update Dienstag 8.50 Uhr: 

Der Tatort ist abgesucht und Spuren gesichert - nun läuft die Auswertung, so Thomas Schelshorn, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf Nachfrage von rosenheim24.de. Diese hat die 13-köpfige Ermittlungsgruppe "Mangfalldamm" übernommen. Die Absuche des Mangfallkanals durch Taucher ist nun im Laufe des Dienstags geplant. 

Aufgrund einer ersten Tatrekonstruktion hat die Polizei nun eine neue Erkenntnis zum Täter: "Der Täter trug verschmutzte Kleidung", so Schelshorn. Und bittet die Bevölkerung nun mit der aktualisierten Täterbeschreibung nach weiteren Informationen. 

Die aktualisierte Täterbeschreibung:

  • Alter: Mitte dreißig 
  • ca. 170 bis 175 cm groß
  • dunkle kurze Haare, schlanke Statur, dunklerer Teint 
  • sprach gebrochen deutsch
  • trug verschmutzte Kleidung
  • Informationen an die Rosenheimer Kripo unter der Telefonnummer 08031/2000.

    Update Dienstag 7.40 Uhr:

    Im Fall der brutalen Vergewaltigung einer 21-Jährigen am Mangfallkanal soll nun die Videoüberwachung in der Münchener und der Bahnhofsstraße ausgewertet werden. Die Polizei erhofft sich laut Radio Charivari dadurch nähere Hinweise auf das Tatgeschehen, beispielsweise ob die Frau eventuell zu diesem Zeitpunkt bereits von jemanden verfolgt wurde. Am Samstagabend hatte sich die Frau zuerst im Bereich des Hofbräukomplexes aufgehalten. Von dort trat sie mit ihrem Fahrrad den Nach-Hause-Weg in Richtung Bahnhof und Klepperstraße an. Gegen 3.30 und 4.30 war sie im Bereich des Tatorts. Zu diesem Zeitpunkt ist vermutlich auch die Tat passiert.

    Die Rechtsmedizin durchleuchtet derzeit alle gefundenen Gegenstände. Die Polizei bittet unterdessen weiterhin um Zeugenhinweise. Auch sucht die Polizei noch immer nach einem wichtigen Zeugen. Dieser hatte die Frau auf ihrem Heimweg in der Unterführung am Bahnhof angesprochen. Er soll sich dringend mit der Kripo unter der Telefonnummer 08031/2000 in Verbindung setzen.

    Vorbericht Montag 14.30 Uhr:

    Nach der brutalen Vergewaltigung einer 21-Jährigen am Mangfallkanal in der Nacht auf Sonntag hat die Polizei die Ermittlungsgruppe "Mangfalldamm" eingerichtet. Derzeit würden die 10 Kollegen dieser Einheit mit Hochdruck an der Klärung des Falles arbeiten, so Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf Nachfrage von rosenheim24.de. 

    Kann DNA sichergestellt werden?

    Wichtiges Teilstück dieser Arbeit wären die Untersuchungen am Rechtsmedizinischen Institut. Derzeit würden die Kollegen vom Rechtsmedizinischen Institut versuchen, DNA zu sichern.

    "Das schnellstmögliche Ergebnis liegt nicht vor 48 Stunden nach der Tat vor", so Thalmeier. Entweder könne es dann sein, dass dann ein volles DNA-Profil vorliegt, das zur Suche in der Datenbank verwendet werden kann. Es könne aber auch sein, dass abschließend nur Teilfragmente des DNA-Profils vorlägen. Sollte dies der Fall sein, könne es lediglich zum Direktabgleich mit Tatverdächtigen verwendet werden. Dies war beispielsweise bei der Inndammvergewaltigung der Fall.

    Zwar seien inzwischen die Tatort-Arbeiten am Mangfallkanal, der Hochfelln- und der Kunstmühlstraße abgeschlossen, die Vernehmungen von Anwohnern und möglicher Zeugen laufe aber noch immer. Bisher lägen keine konkreten Hinweise auf den Täter, der nach der Vergewaltigung geflüchtet ist, vor. Die Polizei würde derzeit vereinzelten Hinweise nachgehen, die inzwischen eingegangen seien.

    Wichtiger Zeuge dringend gesucht

    Für Montagnachmittag seien nun Taucher angefordert, um im Wasser des Mangfallkanals noch mögliche Gegenstände, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, zu sichern. Zentrale Herausforderung sei momentan zudem, den genauen Weg des Opfers zu rekonstruieren. Die Frau soll sich am Abend/in der Nacht im Rosenheimer Nachtleben aufgehalten haben, ging dann durch die Bahnunterführung in die Klepperstraße und schob ihr lilafarbenes Fahrrad auf dem Damm am Mangfallkanal stadtauswärts, als sie ein unbekannter Mann unvermittelt von hinten angriff.

    In diesem Zusammenhang bittet die Polizei unter der Telefonnummer 08031/2000 weiterhin um Hinweise:

    • Wem ist zur fraglichen Tatzeit, am frühen Sonntagmorgen, eine Frau mit Fahrrad auf dem Damm am Mangfallkanal in der Nähe der Kunstmühlstraße aufgefallen, die von einem Mann angesprochen bzw. angegriffen wurde? 
    • Konnte jemand einen Mann beobachten, der sich vor der fraglichen Tatzeit hinter dem Opfer befunden hat und diesem möglicherweise nachgegangen ist? 
    • Ein wichtiger Zeuge hat das Opfer auf ihrem Heimweg in der Unterführung am Bahnhof angesprochen. Der Mann wird dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen!

    Der Täter wird wie folgt beschrieben:

    • Alter: Mitte dreißig 
    • ca. 170 bis 175 cm 
    • groß dunkle kurze Haare, schlanke Statur, dunklerer Teint 
    • sprach gebrochen deutsch

    mh

    Quelle: rosenheim24.de

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