Nach dem Zugunglück bei Bad Aibling mit neun Toten

Wie die Bergungsarbeiten auf der Strecke nun weitergehen

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Bad Aibling - Nach wie vor sind die Rettungskräfte dabei, einen Toten aus dem Zug zu bergen - doch wie wird es danach auf der Bahnstrecke Holzkirchen-Rosenheim weitergehen?

Rund 20 Meter schoben sich die beiden Meridian-Züge beim Frontalunfall am Dienstagmorgen ineinander. Mindestens neun Menschen kamen dabei ums Leben. Die Rettungskräfte haben vor allem am Vormittag ganze Arbeit geleistet, noch immer wird das neunte Todesopfer aus dem Wrack geborgen. Wegen den komplett zerstörten Triebwägen stellt sich die Arbeit als derart schwierig dar:

Am Dienstagvormittag wurden zwei schwere Bergungskräne eigens aus München angefordert, die im Laufe des Tages in Bad Aibling eintreffen sollen. "Es wird schwierig den Streckenabschnitt wieder freizubekommen, weil die Triebköpfe sehr stark verkeilt sind", so Bayerns DB-Chef Klaus-Dieter Josel auf der Pressekonferenz in Bad Aibling.

Schwieriges Gelände für Bergungsarbeiten

Alle Arbeiten an den Zügen müssen über die Schiene erfolgen. Die Wege rund um die Gleise seien zu wenig befestigt, um das Gewicht der Kräne zu tragen, so Josel: "Wir müssen die Zugteile nach und nach aus unwegsamen Gelände bergen. Ob das Tage oder gar Wochen dauert, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen."

Bereits ein Pressesprecher der Polizei meinte auf dem ersten Blick an der Unfallstelle, dass sich die Arbeiten an den Zügen mindestens bis in die Nacht hinziehen könnten.

xe

Quelle: mangfall24.de

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